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The Excrementory Grindfuckers, Ultrawurscht, Cannonball Ride & Metal of Honor 08.01.2011 Casino Rockbar St. Johann Live Bericht

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The Excrementory Grindfuckers, Ultrawurscht,
Cannonball Ride & Metal of Honor
08.01.2011 Casino Rockbar St. Johann


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Ein recht durchgemischtes Paket gab es gleich als Einstand in metallischen Dingen für das Jahr 2011 am letzten Samstag in der Casino Rockbar. Zwischen bodenständigem Metal, Hard und Grind Core gab es somit die Vollbedienung. Trotz gefährlicher, eisiger Straßenverhältnissen wagten sich einige Leute in die Bar und so stand einem zünftigen, metallischen Neujahrsempfang nichts im Wege.




Der Opener Act Metal of Honor gehört ja mittlerweile zu den Stammgästen in der Bar. Lediglich spieltechnisch hatten die Jungs noch nicht die Gelegenheit sich einen Namen zu machen. Dies sollte sich an diesem Abend aber sofort ändern. Eigentlich hat sich die Truppe zu Beginn ihrer noch eher kurzen Schaffensphase als Jux zusammengetan. Schlussendlich ist daraus aber ein durchaus ernst zunehmendes Projekt entstanden. Mit viel Engagement hatten sich die Jungs von einer zu belächelnden Band zu einem Fixstern in Sachen Metal Made in Pongau gemeistert. Dies offerierten uns auch Lt. Dan (voc), Priv. Joker (guit), C.Kalle Böhm (guit), Sgt. Pepper (bass) und Sgt. Salt (drums) nach dem verklingen des Intros. Sicher hat man noch kein eigenes Material parat und so wurden knapp 30 Minuten lang Cover präsentiert, welche man Genre technisch bunt gemischt durch die Bar jagte. Die Jungs wissen mittlerweile wie der Hase läuft, auch wenn man jetzt noch sicherlich einiges dazu lernen muss. Dennoch jeder fängt mal klein an und so durfte man locker über kleinere Schnitzereien hinwegsehen. Showtechnisch wussten die Jungs ebenfalls sich in Szene zu setzen und das passte richtig gehend zu einer traditionellen Metal Band. Auch gesangstechnisch hat sich der Frontmann zum ersten Gehversuch den ich auf YouTube zu Gesicht bekam ordentlich gemausert. Lediglich konnte er in höheren, als auch idyllischeren Tonlagen nicht so kräftig durchstarten, wie bei den tieferen, raueren, als auch bodenständigeren Lagen. In diesen liegen nämlich die besonderen Stärken des guten Herrn Leutnant. Der kleine Fanhaufen vor der Bühne bzw. verteilt in der Bar wurde gut unterhalten und so wurde jeder Song eifrigst beklatscht. Einige waren extra für die Jungs bereits um 20:00 schon eingetrudelt und so wirkte das Ganze wie ein Familien bzw. Freundestreff. Diese wurden natürlich nicht enttäuscht und waren sichtlich zu getan was die Metal Armee Fraktion auf den Brettern zum Besten gab. Nach gut 30 Minuten war aber dann auch schon Schicht und Schacht, auch konnte man aus Zeitgründen keiner Zugabe statt geben. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben und denke dies wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein das die Jungs ihr Stell dich ein im Casino gegeben haben.



Die nächste Truppe Cannonball Ride waren für mich, Rosi, als auch Roman völliges Neuland. Bereits von Much, Hänsi und Trolldom höchstens gelobt waren wir natürlich gespannt was uns die Burschen aus Oberösterreich bieten würden. Sicher Hard oder Metal Core sind immer so Schubladenaussagen wo man denkt, o.k. hier ist doch schon alles gesagt oder? Tja falsch gedacht und die Rechnung nicht mit dem Wirten gemacht, denn was uns die Burschen nun zur Schau stellten hätten wir wohl niemals erwartet. Die Jungs gaben dermaßen Stoff das man binnen Sekunden einige Fans dazu animieren konnte vor der Stage ordentlich Gas zu geben. Auch was klangtechnisch geboten wurde ließ mich etwas den Kopf schütteln. Diese Truppe hat noch keinen Plattenvertag? Die Jungs stecken locker alle Bands aus Österreich in die Pfeife zum Rauchen. Locker kann man in der oberen Klasse mithalten und sogar könnte man sich auf dieselbe Stufe wie The Sorrow stellen. Unsere Redakteure hatten nicht zu viel versprochen und auch nicht übertrieben. Eher im Gegenteil eher untertrieben, denn die gut 40 Minuten waren von einem Knalleffekt nachdem anderen gefolgt. Wie ein tobender Orkan ging die Mannschaft zum Frontalangriff über. Technisch vom feinsten wurde uns hierbei die Rübe poliert das einem die Kinnlade vor Staunen nach unten klappte und sich auch nicht so schnell wieder schloss. Siegi (voc), Flo (guit), Gergal (guit), Dave (bass) und Michi (drums) nutzten die Gunst der Stunden und konnten während ihrer Show einmal mehr neue Fans rekrutieren, was sich auch am Kauf von Merchandise Sachen sich natürlich auszahlte. Der tobende Orkan ebbte leider abrupt nach 40 Minuten ab und auch hier konnte man leider keiner Zugabe nachgeben. Von mir aus hätte der Abend ruhig mit Cannonball Ride ewig weiter gehen können. Auch hier darf man nur hoffen dass man die Burschen bald mal wieder zu Gesicht bekommt. Auch den großen Veranstaltern ob Festivals oder Konzerten, als auch Labels kann man diese Truppe nur wärmstens empfehlen.



DZuge uns weiterhin einzuheizen. Wer die Truppe kennt weiß, dass man nun eine spaßige Show erwarten durfte. In abgespeckter Version stand man auf der Bühne und bolzte gleich los. Zwischen all den Kampfansagen, gegen Käsefetischisten, Maika Würstelerzeuger und so weiter wurde uns ordentlich eins in die Fresse geblasen. Hierbei handelte es sich um die beste (und nebenbei einzig bekannte) Wurschtcore-Band des Universums und schon vor dem ersten Ton war klar, dass die vier verrückten Burschen das gesamte Publikum fest im Griff haben würden. Trotzdem dass die Herrschaften bereits vor der Show ordentlich getankt hatten sah man den Jungs von alledem nichts an. Es würde gebrüllt, geprügelt und gekeift was das Zeug herhielt und dabei sah man sofort das die Jungs vom ersten bis zum letzten Ton beim St. Johanner Publikum bestens ankam. Rasende Geschwindigkeit regierte quer durchs Set und aus sämtlichen Gassenhauern aus der Bandära wurden nur die feinsten Fleischbrocken heraus gepickt und uns zum Fraße vorgeworfen. Die Mixtur aus Grindcore, Hardcore, Spaß und Wurst zündet einfach bei jedem Konzert und so war es auch bei diesem Auftritt und die Fans hatten viel Spaß und es wurde heftig gefeiert. Aufgrund der kleineren Bühne wurde nur ein kleiner Anteil der Showeinlagen präsentiert, aber auch so kam man Party mäßig vollends auf seine Kosten. Mit „Immortadella“, „Dry-Cunt-Salami“, „Die Werwurst Von Simbach“, Oachekaskrainer“, „CheeseAss Built My Hotdog“ und vielen anderen hielt man uns Bestens bei Laune und somit verstrich die Zeit wie im Fluge. Somit kam einem der Auftritt relativ kurz vor und das obwohl man gut mehr als eine Stunde lang uns die Rübe vom Kopf weg geblasen wurde. Nach einer Zugabe war aber auch hier leider schon viel zu schnell alles vorüber. Solche Bands lockern einfach auf und dass man mit solchen Themen welche Ultrawurscht behandeln auch überzeugen kann, von dem kann man sich nur dann überzeugen wenn man die Jungs schon einmal live gesehen hat. Man muss nämlich kein eingefleischter Grind Core Freak sein um die Jungs zu lieben. Gut die Vegetarier Fraktion wird es wohl weiterhin tun aber ein bisschen Spaß und Verarsche darf schon sein.



Etwas mehr Zeit für den Umbau benötigten die Niedersachsener Grind Corler Excrementroy Grindfuckers. Die Zeit versüßte man uns mit einer von der Band gewünschten musikalischen Hintergrunduntermalung, diese war aber doch der Mehrheit der Besucher ein Dorn im Auge. Na ja man hielt wacker durch bis die nächsten Blödel Barden aufs Bankett stiegen. Die Fungrinder legten sich auch sogleich mächtig ins Zeug und boten eine allseits bekannte, schräge Show zwischen Genialität und Wahnsinn. Da ließen die Herrschaften auch nichts anbrennen und die adaptierten Coversongs wurden auch an diesem Abend zum Gaudium der Besucher zum Besten gegeben, wobei man den Jungs in diesem Falle eine ordentliche Portion Genialität offerieren muss. Wie schafft man es sonst einen Spagat zwischen schräg - spaßig und ernstzunehmend zu knüpfen. Das macht den Burschen wirklich niemand nach. So war es auch kaum verwunderlich das vor der Bühne heftigst weiter getanzt und gewütet wurde. Die Mischung aus bekannten Schlager- / Popsongs und Grindcore zündet live einfach wie eine Bombe und auch an diesem Abend gab man obwohl das Publikum schön langsam ausgepowert war noch einmal alles. Natürlich konnte man dabei den Besucher noch einmal alle Reserven entlocken. Obwohl man nur vor gut 60 Leuten spielte ließen die Jungs sich nichts anmerken und spielten als wären dreimal so viele anwesend. Sie verausgabten sich richtig und konnten somit den Partypegel weiterhin locker halten. Es wurde geblödelt und da man etwas Platz inmitten der Frundgrindomaniac hatte suchte man somit die Nähe. Man ließ sich vor dem Publikum fallen, robbte Gitarre spielend am Boden herum oder nutzte einen herbei gebrachten Barhocker um es bei gemütlicheren Stücken sich mitten in die Leute zu setzen. Nachdem man den adaptierten EAV Hit „Vater Morgana“ hatte man sowieso beim Publikum einen Stein im Brett und es hätte wohl auch hier bis in die frühen Morgenstunden weiter gehen können. Dennoch nach einem kleinen Zugabenteil verabschiedete man sich und stöpselte das Arbeitsgerät aus.


Konzert Bilder

Für euch vor Ort waren Rosi & Roman Winkler, Lukas Brandauer, Robert Huber und Hänsi

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