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Battle of Metal
feat. Leak, Syn & Tempted to Deception
21.01.2011 Nexus Saalfelden
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Während nicht unweit in der Landeshauptstadt Salzburg The Sorrow gastierten, nahm sich das Nexus vor ebenfalls eine kleinere Metal Veranstaltung abzuhalten. Das Battle of Metal ging in die nunmehr zweite Runde. Dieses Mal stand alles eher im Zeichen des soundtechnischen Experiments, denn mit der Auswahl der drei Bands hatte man jene gewählt, die etwas aus der NORM schlagen.
Die Kapruner Tempted to Deception machten hier den Anfang und das fast ganz pünktlich um 20:00. Laut Angaben im Netz beschreiben die Jungspunde ihren Stil als eine Mischung Hard-Funk-Rock. Das kann man so wohl stehen lassen und vor einer doch lichteren Besuchermenge betrat die Kapelle die Bretter des Nexus und legte gleich mit „Wake Up“ los. Stete Wechsel waren hier oberstes Gebot und begleiteten durch den ersten Track des Sets. Kam vom Mischverhältnis sehr gut rüber und zu diesen Klängen konnte man etwas gemäßigter hotten, was sich auch ein paar Fans zu Herzen nahmen und sich voll und ganz dem Treiben auf der Bühne hingaben. Mit „The Total Shifter“, „Next Disobedience“ und „nosinU“ ging es gleich weiter. Eigentlich hat die Truppe ihrer Karriere ohne weibliche Sängerin gestartet (laut Auskunft unseres Kumpels Mario Cerek). Jedoch hat man sich mittlerweile am Mikro mit Lis Deisenberger verstärkt. Selbige war aber nicht die beste Wahl ist uns persönlich aufgefallen. Nicht dass das Mädel vielleicht eine schlechte Stimme gehabt hätte, nein dies nicht, aber zu Musik die uns durch die Boxen geblasen wurde passte diese nicht dazu. So kam es ab diesem Zeitpunkt zu etlichen unrhythmischen Gehversuchen denen man nur sehr schwer folgen konnte. Die Rhythmusfraktion ist technisch perfekt abgestimmt, auch offerierten man uns dass sie die Instrumente sehr gut beherrschen, doch es kam Streckenweise so rüber dass durch den Gesang selbige etwas aus der Bahn geworfen wurde. Die musikalischen Stimmungsschwankungen waren nunmehr durch eine teils melancholische – theatralische Soundfusion geprägt und dies wechselte man immer wieder durch harschere Härtewechsel ab und dabei viel auf das man bei den rhythmischen Härteschritten eindeutig besser aufgehoben ist. „Coitus”, “Rewind”, „The Flu” und „The Sout Siberian Short Hair Bison” standen als nächstes an und die Truppe schien etwas mehr in die Gänge zu kommen. Obwohl man aber den Heimvorteil hätte nutzen können wurde dies in den Wind geschlagen und es fand keine Kommunikation mit dem Publikum statt. Kann aber auch daran liegen dass die Mannschaft nervös war. Die wurde halt dann nur durch verhaltene Reaktion honoriert und die Mannschaft ackerte sich brav weiter durchs Set mit dem letzten Track im Bunde „Map of Disorder“. Eigentlich wollte man mit diesem Track auf Wiedersehen sagen, doch schlussendlich stimmten einige einen Jubelchor ein und so wurde selbstredend auch nach einer Zugabe verlangt, welcher man mit dem System of a Down Cover „Toxicity“ nachkam. Tja meine Wenigkeit und Hänsi sind ja zu vielem aufgeschlossen, aber das Stück war nicht sonderlich glanzvoll und klang eher wie ein schlechter Scherz. Dennoch ein ganz passabler Auftritt der Truppe, dennoch hat die Band noch einen weiten Weg vor sich und man muss sich Gedanken machen, ob nicht die Kurskorrektur ins härtere Milieu ihnen besser stünde.
Die Austrian Crossover-Metal Syn sind unserer Redaktion schon länger bekannt und auch kamen wir in den Genuss von etlichen Live Auftritten. Dieser Abend war aber soweit ich weiß die Feuertaufe im Salzburgerland. Eigentlich wäre ich mir sicher gewesen das schon kurz nach dem Startschuss der Teufel vor der Bühne los sein würde. Dem war aber nicht so denn nach dem Intro und dem folgenden „My Devil“ waren die Reaktionen vorerst mehr als dürftig. Völlig unverständlich, denn die Truppe machte alles richtig und präsentierte uns einmal mehr ihr knackige Mischung aus Funk, Rap und Metal und zu diesen hätte es sich so richtig schön Party machen lassen. Doch schien an diesem Abend kein Partyvolk zu gegen gewesen zu sein. Zwar wurde das gezeigte brav honoriert aber zu mehr schien man nicht aufgelegt gewesen zu sein. Auch durch die weitere perfekt aufbereitete, technisch hochwertige Mischung und dem dazugehörige Spaß in Backen konnte das Eis nicht gebrochen werden. Die Jungs bewiesen aber ihre Professionalität und standen darüber und gingen ab wie die sprichwörtliche Post. Weiter ging es im Programm mit „Tapewar Terror“, „Crown of Guns“ und „Or Else...“ und weiterhin kam es trotz aller Bemühungen in Sachen Kommunikation und Spielfreude nicht zum überspringenden Funken. Dies fanden wir schon eher als Armutszeugnis aber nicht seitens der Bands sondern vom Publikum das wie angewurzelt in der Halle stehen blieb. Erst im letzten Drittel ließen es sich eine Handvoll Burschen es sich nicht nehmen eine Hüpforgie zu starten und das schien den Jungs auch auf der Bühne zu gefallen, denn wer die Mannschaft schon jemals Live gesehen hat weiß das bis dato vor der Bühne immer die sprichwörtliche Post abgegangen ist. Wie auch immer nach dem abfeuern des letzten Tracks trollten sich Syn. Echt schade, denn für meinen Teil hätten die Jungs ruhig länger spielen können. Somit muss ich mich halt bis aufs nächste Aufeinandertreffen mit der Musik auf Cd vertrösten. Sehr starker Auftritt der Oberösterreicher bei dem man einmal mehr bewies das sie zu den ganz großen Bands gehören, denn auch Hänsi, als auch unserer Kumpel Mario Cerek welche der Stilbeschreibung eher skeptisch gegenüber standen waren nach dem Auftritt sehr überzeugt vom Können der Oberösterreicher, schade dass das nicht mehr im Publikum so gesehen haben.
Leak aus Saalfelden hatten sich in den letzten drei Jahren sehr rar gemacht. Mein erstes Zusammentreffen mit dieser Truppe habe ich in guter Erinnerung und so war ich sehr gespannt wie der Abend mit der Formation enden würde. Tja manchmal soll man die Rechnung nicht zu früh machen, denn irgendwie hatte ich die Band härter, aber auch deutlich kompakter in Erinnerung. Chris (voc), Tom (drums), Peter (bass) und Chri (guit) haben sich entweder zu einer kompletten Umorientierung entschlossen, oder mein Erinnerungsvermögen trügt mich. Hänsi und meine Wenigkeit stehen progressiven, als auch klanglichen Soundexperimenten doch eher aufgeschlossen gegenüber, aber was nun folgen sollte war eine wenig überzeugende Form. Von Beginn an beübte man das Publikum mit stimmigen, als auch progressiven Musikelementen und Wechseln. Irgendwie überforderte man aber das Publikum ganz stark, denn diesen Ruckartigen und teils sehr schizophrenen Breaks konnte man nur sehr schwer bis gar nicht folgen. Zu komplexe Strukturen wurden dabei eingearbeitet und damit wurde der Bogen sehr stark überspannt und auch dem Musikliebhaber strapazierte man am laufenden Band. Der Fronter war stimmlich auch nicht der stärkste, vor allem bei längeren Gesangspassagen ebbte die Stimme dermaßen ab, das vor allem bei härteren Shouts er nur ein krächzen von sich gab. Durch zu viele Spielereien und Einfädelungen die an eine schwache Kopie von Kings of Lion erinnerte kam das Livefeeling stark in Hintertreffen und so erinnert das Ganze eher an eine Jam Session. Somit hatten wir ab der Hälfte des Sets genug von dem doch eher desorientierten Musikstils und begaben uns auf den Weg aus der Halle. Schade, denn mit etwas kompakteren, als auch sachteren Progressive Elementen könnte man sehr viel machen, auch bei dieser Truppe. Zum Gegenwertigen Zeitpunkt wirkt man zu schlapp und desorientiert.
Konzert Bilder
Für euch vor Ort war Robert
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