Band: 5 Star Grave
Titel: Drugstore Hotel
Label: Massacre Records
VÖ: 2012
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Thorsten Jünemann

Facts aus der Info:

– Das zweite Album des Modern Metal Sextetts 5 STAR GRAVE (ursprünglich GROUND ZERO) aus Italien
– Erhältlich zum attraktiven NEWCOMER PRICE
– Moderner, groovender Heavy Metal mit Street Attitude und Punk Rock Einflüssen
– Produziert, Mix und Mastering vom preisgekrönten Produzent Tobias Lindell (Europe, Hardcore Superstar, Crashdiet) in den Bohus Sound Studios in Göteborg, Schweden

Und den Rest der großspurigen Lobhudeleien erspare ich uns diesmal, machen wir uns selbst ein Bild von.

Und ich muss sagen, dass mich der moderne Deathmetal mit den textlichen derben Schwanzrock-Anleihen nicht wirklich umhaut, klingt doch vieles einfach nur bei SONIC SYNDICATE und IN FLAMES „geklaut“!

Es gibt definitiv Tracks, die versuchen, sich in der Ohrmuschel festzubeißen, was vielleicht an den teilweise voluminösen Keyboard-Einsätzen liegen kann, denn textlich bewegt man sich auf unterstem Teenie-Niveau!

Es geht grundsätzlich nur um´s fi..en, was auf Dauer nicht wirklich erregt oder animiert/stimuliert sondern extrem nervt und abtörnt!

Mag sein, dass ich vielleicht auch zu alt bin (obwohl ich sehr den Sleaze der berühmten Vorreiterbands liebe).

Aber schreiend und keifend über die Liebe und Sex zu proklamieren, ist nicht meine Welt. Ich verzichte beabsichtigt auf weitere Textbeispiele, im Netzt kann sich jeder selbst ein „Bild“ von machen.

Das Songwriting ist recht kurz und knapp gestrickt, aber auch nicht wirklich schlecht zu nennen. Man hört auf jeden Fall heraus, dass „Drugstore Hotel“ recht professionell gemixt, gemischt und fertig gestellt wurde, um Freunden des Genre eine weitere Bereicherung zu bieten.

Modern Metal ist für mich etwas anderes, dass hier ist definitiv „Modern Death Metal“ mit ein bisschen poppigen Melodien garniert und Freunden der oben genannten Bands sollten mal ein Ohr vor dem Kauf riskieren, aber darauf eingestellt sein, dass das keine neue Erfindung des Genre ist und keine weiteren positiven/evolutionäre Überraschungen parat hält.

Aus meiner Sicht guter Durchschnitt mit teilweise unglaublich frühpubertären Texten versetzt!
Schade, so gibt es von meiner Seite aus „nur“ 3/5 Punkten.

Tracklist:

01. Terminal Bedroom
02. Death Put A Smile On My Face
03. Love Affair With The Beast
04. Daddy
05. Death Times Eleven
06. No Devil liveD oN
07. Dead Girls Don‘t Say No
08. Boy A
09. If
10. When The Lights Go Out
11. Lemmings

Besetzung:

Claudio Ravinale (voc)
Andrea Minolfi (bass)
Thierry Bertone (guit)
Hervè De Zulian (synth)
Alessandro Blengino (guit)
Gabriele Lingue (drums)

Internet:

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