Band: Acid Drinkers
Titel: Fishdick Zwei – The Dick Is Rising Again
Label: Mystic Production
VÖ: 2010
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Ganz schön schräg und anders herum sind die Jungs von Acid Drinkers. Die polnische Rock/Metal Kapelle hat auf ihrem neusten Release „Fishdick Zwei – The Dick Is Rising Again“ 16 Cover Tracks gepackt die nicht unterschiedlicher sein könnten. Klingt uninteressant ein Cover Album? Bei dieser Truppe wohl kaum, denn Tomasz „Titus“ Pukacki (voc & bass), Wojciech „Jankie“ Moryto (guit & voc), Dariusz „Popcorn“ Popowicz (guit) und Maciej „Slimak“ Starosta (drums) kredenzen uns nicht nur ein Party Album, nein sie kredenzen uns das Party Album des Jahres 2010.

Man könnte jetzt einzeln auf die Track eingehen, das wäre aber doch zu banal, man weiß ja bekanntlich wie die Songs bei den Originalbands klingen. Dennoch muss man auch sagen dass die Jungs alles eben anders herum gemacht haben. Beispielsweise bei Tracks wie „Ring of Fire“, Hit the Road Jack“ und „New York, New York“ die ja bekanntlich eher im Kommerz Eck angesiedelt sind, hat man selbigen ein metallisches Antlitz verpasst das gehörig zu animieren weiß. Vor allem letzteres ist ein Party Kracher der sofort zum Abgehen animiert.

Einzig Iron Maidens „Losfer Words (Big ‚Orra)“ wurde getreu der eisernen Jungfrauen wieder gegeben.

Spieltechnisch lassen die Jungs dabei nichts anbrennen und drücken dabei immer wieder den eigenen Stempel auf. Zwischen Geistesgestört und Grenzgenial blickt man über den Tellerrand hinaus und sprengt damit alle Ketten.

Es macht durchaus Spaß und Sinn sich mal groovendere, als auch metallische Versionen bekannter, kommerzieller Tracks zu Gemüte zu führen. Vor allem wenn sie so gekonnt in Szene gesetzt wurden wie eben von den Acid Drinkers. Stimmungstechnisch wird hier vor nichts und niemanden Halt gemacht und so dreht man einfach immer wieder den Spieß herum.

Dabei zaubert man eine Partystimmung zu Tage und solche Tracks bzw. Alben sollten in keiner Sammlung für die Zwischenuntermalung des Alltags fehlen.

Mit „Seasons in the Abyss“ von Slayer beispielsweise wird man wohl einerseits Slayer Fans gewaltig eine in die Fresse geben. Andererseits muss man sagen die Version, welche dem Original getreu angestimmt wird mündet in einer Version, welche auch durchaus von Mambo Kurt oder anderen Barden stammen könnte. Eine Country Version die einem ein breites Lachen ins Gesicht zaubert. Durchaus interessant und empfehlenswert. Unter dem Motto: my father is my uncle and he was a big Slayer Fan 😉

Tja die Partystimmung und die Blödeleien kennen einfach keine Grenzen. Somit wäre zu den Jungs alles gesagt oder?

Doch, einen Track möchte ich ebenfalls hervorheben, nämlich Metallica’s „Nothing Else Matters“. Wie auch beim Slayer Cover wird das Stück dem Original getreu eröffnet, mündet aber in einer Polka prallt auf Metal Mischung. Wie schon erwähnt die Jungs kennen keine Grenzen und dabei bleibt auch kein Auge trocken.

Fazit: Tja Kaufempfehlung, wem soll man das Album empfehlen. Jedem der nicht einen auf bitterböse macht und sich auch mal auf Grenzen sprengende Musik einlassen will. Spieltechnisch serviert uns die Kapelle eine Partystimmung die kein Ende nimmt. Antesten und eines ist gewiss gehört man zur genannten Klientel so wird man sich das Album durchaus zulegen, denn die Jungs geizen nicht mit Charme und Ideen die man eben einmal anders herum vorträgt.

Tracklist:

01. Ring of Fire (Johnny Cash cover) 02:22
02. Hit The Road Jack (Ray Charles cover) 02:27
03. Losfer Words [Big ‚Orra] (Iron Maiden cover) 00:25
04. Love Shack (The B52’s cover) 04:45
05. New York, New York (Frank Sinatra cover) 03:17
06. Bring It On Home (Led Zeppelin cover) 02:56
07. Hot Stuff (Donna Summer cover) 03:38
08. Et si tu n’existais pas (Joe Dassin cover) 03:47
09. 2000 Man (The Rolling Stones cover) 04:25
10. Bad Reputation (Thin Lizzy Cover) 02:47
11. Seasons in the Abyss (Slayer cover) 04:02
12. Blood Sugar Sex Magic (Red Hot Chili Peppers cover) 04:23
13. Nothing Else Matters (Metallica cover) 05:33
14. Detroit Rock City (Kiss cover) 00:51
15. Make No Mistake (Keith Richards Cover) 04:33
16. Fluff (Black Sabbath cover) 01:52

Besetzung:

Tomasz „Titus“ Pukacki (voc & bass)
Wojciech „Jankie“ Moryto (guit & voc)
Dariusz „Popcorn“ Popowicz (guit)
Maciej „Slimak“ Starosta (drums)

Internet:

Acid Drinkers Website

Acid Drinkers @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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