Agresiva – Sent to War

Written by Robert. Posted in A, CD-Berichte

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Published on September 17, 2010 with No Comments

Band: Agresiva
Titel: Sent to War
Label: Selfreleased
VÖ: 2010
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Wer auf der Suche nach Underground Old School Bands ist für den habe ich mit den Spaniern Agresiva genau das Richtige. Beeinflusst von Megadeth, Slayer, Annihilator, Anthrax, Kreator, Savatage, Vicious Rumors und vielen anderen 80er Metal Helden machen sich nun Samuel G. San José (voc), Miguel Coello (guit), Eduardo Chamón (guit), Daniel Villaseñor (bass) und Axel Ramírez (drums) nun auf und sind auf dem Kriegspfad mit „Sent to War“. Sehr der Tradition verpflichtet hat man mit dieser E.P. genau das Kraftfutter für Kuttenträger und Keep it True Besucher dabei nachdem selbige lechzen.

Power/Thrash der Marke Vicious Rumors meets alte Anthrax wird uns sogleich mit dem ersten Track im Bunde „The End of the Game“ geboten. Messerscharfe Riffs im Old School Stahl Gebretter werden uns stet im flotten Tempo ins Gesicht geballert und das wie ein Exekutionskommando. Dabei hat man einen Sound drauf der zwar sehr altbewährt, aber nicht billig klingt. Sicher zwar nur für astreine Fans der 80er Hartwurstszene, aber dafür werden selbige dabei bestens bedient ihre Rübe kreisen zu lassen.

Deutlich mehr Thrash Kohlen werden nun bei „Sent to War“ in den Hochofen geworfen und die daraus resultierende aufzüngelnde Flamme hinterlässt nur Staub und Asche. Weiterhin baut man auf alte Traditionen und diese serviert man sehr glanzvoll. Etwas mehr tendiert man hierbei in Richtung Bay Area Szene. Dabei kommen viele Vergleiche mit Exodus und so weiter auf, doch auch noch genügen Power Metal ist vorhanden, dieser ist aber etwas dezenter eingeflossen und dafür regiert fast vollständig eine gute Abgehrunde in Sachen Thrash Metal.

Ruhig und idyllisch wird es zu Beginn von „Electric Fence“. Leichte melancholische – traurige Töne dröhnen beeindruckend aus den Boxen. Nach 45 Sekunden startet man aber wieder die Thrash Motoren und dabei läuft die Maschinerie immer mehr auf Hochtouren. Etwas mehr glänzt man hier mit typischen, europäischen Thrash Elementen und dennoch, vor allem bei gewissen Solis hört man ganz stark den Einfluss von Megadeth Frühwerken heraus. Den Rest erledigt eine leichter in Richtung Power Metal tendierende Rhythmik, welche aber immer wieder durch knallende Thrash Attacken abgelöst wird.

Zu guter Letzt setzt man noch einmal einen Angriff mit dem alles vernichtenden „The Grand Illusion“ an. Nach den beiden doch eher sauberen Speed Attacken von vorhin wird uns die Beendigung Phasenweis auf s Gehör gedrückt. Noch einmal ziehen die Spanier alle Register und hinterlassen eine bezaubernden Eindruck und vor allem beim Old School Freak feuchte Augen vor Freudentränen.

Fazit: Einfach geil wenn man sich mit diesem Teil in den eigenen vier Wänden verschließt die Regler komplett bis zum Anschlag dreht und seine Nachbarn dabei nervt das die Bude als auch die Wände nur so wackeln. 80er Power/Thrash Stahl den sich der Kuttenträger unbedingt mal zulegen sollte und sicher ebenfalls nicht so schnell aus dem Player nimmt wie der Rezensent.

Tracklist

01. The End of the Game 03:45
02. Sent to War 04:10
03. Electric Fence 05:55
04. The Grand Illusion 05:45

Besetzung

Daniel Villaseñor (bass)
Miguel Coello (guit)
Samuel G San José (voc)
Chus Maestro (drums)

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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