Almanac – Kingslayer

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Published on November 13, 2017 with No Comments

Almanac – Kingslayer

Band: Almanac
Titel: Kingslayer
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 24.11.17
Genre: Symphonic Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Almanac-Kingslayer-album-artworkSavatage und Rage waren seit jeher meine Favoriten im unterwanderten Power Metal der theatralischen Art und Weise. Die internationale Combo Almanac baut auf eine Verstrebung zwischen beiden Elementen. Der Leitspruch ein angemessen stählernes Gegenstück zu den Szenehelden zu schaffen ist ihnen bereits beim Debüt geglückt. Umso spannender war es für meine Wenigkeit, was wohl Victor Smolski mit seinen Mitstreitern dieses mal bieten würden. Dass man nach dem Thron greift, steht außer Frage! Der ausgewanderte Russe ist nicht bloß ein starker Gitarrenhexer, nein selbiger versteht es, wie man theatralischen Power Metal kreieren muss, ohne dass dabei sofort der Gedanke kommt die ausgeleierte Drachen Fantasy Soundgeschichte im Metal wird abermals ausgeweidet. Man stützt sich auf die Tatsache von Königsmorden, von Despoten und Tyrannen und somit ist eine dunkle Geschichte musikalisch vertonte worden. Selbstredend hört man dies auf dem Silberling. Raue Produktion mit dunklen Soundverstrebungen stehen an der Tagesordnung und wuchten das Konzept in ein tolles Blickfeld.

Musikalisch gibt es einige Einlagen, welche mich an viele Theaterstücke erinnern und da hat der gute Victor mit seinen Mitverschwörern was vorzuweisen, was ihm so schnell niemand nachmacht. Die Songs sind allesamt eine zeitlose Sache und kommen ohne Umschweife ins Gehör. Dies wäre einerseits der erste Schlag die lockeren Power Metal Puristen mitzureißen. Bedeutet auf keinen Fall, dass der tiefgründig versierte Metal-Genießer zu kurz kommt. Diese Scheibchenweise Aufmachung hat für beide was zu bieten. Vor allem letztere hängen versunken bei jedem Song und können sich selbstverständlich tief versunken beschallen lassen und werden bei jedem neuerlichen Durchlauf was Neues entdecken. Die andere Riege kann die knackigen Songs folgendermaßen aufnehmen, dass man ohne Umschweife seine Birne mit kreisen lassen kann.

Dieser Doppeleffekt gelingt uneingeschränkt wenigen, bei Almanac ist dieser vorhanden und dies ist nicht unbedeutend eine löbliche Sache. Nein kenne hierbei keine andere Band mit solch einer Wirkung. Besonders erfreut es mich, dass die Mannschaft gemeinsam Verstrebungen zwischen Savatage, Rage, Trans Siberian Orchestra und kleinen Dio (R.I.P.) angefertigt hat. Die Fusion daraus ist prächtig und der Griff nach dem Metal -Thron dürfte in diesem Gernebereich ein leichtes sein.

Eine absolut brillante Meisterleistung, die man hier abhält, lässt einen sprachlos dasitzen und man giert nach immer mehr. Die Wirkung, der musikalisch erzählten Geschichte ist eine mitreißende und dieser gestartete Sog lässt zu keinem Zeitpunkt aus.

Bei den Hauptdarsteller dieser Supergroup ist es unglaublich und dergleichen bieten sie somit ein unermessliches Spektakel und da hängt man vertieft am Player und nimmt an dieser Klangreise teil. Die im Detail ausgearbeiteten Songs strotzen geradeso vor ausgetüftelten Einlagen und Komplettierungen und oftmals tendiert man dazu einen leicht progressiven Klang als Beifügung mitzuliefern.

Die veranschlagte Ästhetik innerhalb der Songs macht sich bezahlt und es mag gewiss einiges bekannt vorkommen, dennoch zaubert man ein Klangbild in vielen Facetten vor. Dieses ist kunterbunt und man zieht wahrhaftig alle Register. Weiterentwicklung, Individualismus und das Vermeiden jedweder Routine im Vordergrund sind Eckpfeiler die, die Band ernst genommen hat. Genau deshalb klingt dieser Meisterstreich, wie er klingt. Da sollte man kein Erbsen zählen mitmachen, vielmehr heißt es bei „Kingslayer“, vollends genießen und die dunkel-musikalische Geschichte auf sich wirken lassen.

Fazit: Zahlreichen Klangfarben machen „Kingslayer“ zu einem stählernen Meisterstück, welches in kleiner Sammlung des Symphonic Power Metal Gesinnungsgenossen fehlen darf!

Tracklist:

01. Regicide 6:07
02. Children Of The Sacred Path 4:10
03. Guilty As Charged 5:03
04. Hail To The King 5:48
05. Losing My Mind 5:34
06. Kingslayer 1:33
07. Kingdom Of The Blind 6:23
08. Headstrong 6:11
09. Last Farewell 4:59
10. Red Flag 5:05

Besetzung:

Victor Smolski ( guit & keys)
Andy B. Franck (voc)
David Readman (voc)
Jeannette Marchewka (voc)
Athanasios „Zacky“ Tsoukas (drums)
Tim Rashid (bass)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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