Amberian Dawn – Darkness Of Eternity

Band: Amberian Dawn
Titel: Darkness of Eternity
Label: Napalm Records
VÖ: 10.11.2017
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 3.5/5
Written by: Lex

amberian-dawn-darkness-of-eternity-album-artworkLiebe Presseinfo-Schreiber bei Napalm Records, also bitte, von “rollenden Melodic Death [!] Metal-Gitarren” kann doch bei Amberian Dawn wirklich keine Rede sein.

Aus irgendeinem Grund habe ich an Amberian Dawn seit ihrem Album „Magic Forest“ einen Narren gefressen. Und gerade deswegen finde ich, haben es die das zirpende Goldkehlchen Carpi samt ihrer domestiziert rockenden Bande fluffiger Kuschelprinzen nicht nötig, fälschlicherweise eine nicht vorhandene Härte angedichtet zu bekommen. Aber das „märchenhafte Wesen“ der Sängerin, welches dann in ihrem „sakralen Organ“ durchscheine, das kommt der Sache schon näher.

Man ist immer noch eine der überzeugendsten Bands des Symphonic Metal oder eben auch des Youngsters Oriented Energetic Disney Rock, wie ich das Genre einmal umtaufte. Ihre spürbare Orientierung am ABBA-Pop ist auch diesmal das Züngelchen an der Waage, das auch diesmal die knappe Rettung des letzten Einhorns vorm Ersaufen im See des Pathos rettet.

Allerdings, vielleicht liegt ein dunkler Zauber auf meinem schwarzem Herzen, überzeugt mich der diabetesfördernde Schwedenkitsch diesmal nicht dermaßen, wie es noch auf den vorangegangenen Alben der Fall war. Ja, sie machen Nightwish nach wie vor zur Rockbitch, und sie blasen Amaranthe immer noch ihre rosanen Glitzerfürze in die talentlosen Kommerzfressen.
Aber mit „Darkness Of Eternity“ scheint der Tag, an dem der Rest des Symphonic Genres mit nackten Sängerinnen kompensieren muss, doch etwas in weitere Ferne gerückt zu sein.

Fazit: Immer noch gut, immer noch kitschig, immer noch diabetesfördernd zuckrig; und die niedlichen Vögel singen immer noch vom satten Grün des wogenden Märchenhains, aber ich vermisse die ultimativen Schmalzbomben der letzten beiden Alben.

Tracklist:

01. I’m the One
02. Sky Is Falling
03. Dragonflies
04. Maybe
05. Golden Coins
06. Luna My Darling
07. Abyss
08. Ghostwoman
09. Breathe Again
10. Symphony Nr. 1, Part 2 – Darkness of Eternity

Besetzung:

Tuomas Seppälä (Keyboard & Guitar)
Capri (Vocals)
Emil Pohjalainen (Guitar)
Jukka Hoffren (Bass)
Joonas Pykälä-aho (Drums)

Internet:

Amberian Dawn Website

Amberian Dawn @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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