Band: Anubis Gate
Titel: Horizons
Label: Nightmare Records
VÖ: 2014
Genre: Progressive Power Metal
Bewertung: 5/5
Written By: Robert

Gerne erinnert sich meine Wenigkeit auf das erste Aufeinandertreffen mit den Proggies von Anubis Gate. Begeisterungswürdig habe ich das 2004 veröffentlichte Album „Purification“ Heißlaufen lassen. Etwas aus den Augen dann verloren, erfreute mich die Nachricht, dass die Jungs aus Dänemark nun mit einem neuen Machwerk anrücken. Zwar hat man die Power Metal Technik, welche zu Beginn der Karriere noch dominanter war stark in den Hintergrund gerückt, doch mit der neuerlichem Struktur, welche eben deutlich mehr im Progressive Flair agiert weiß man nicht minder zu überzeugen. Vergleiche zu vielen Kollegen sind sicherlich angebracht und vor allem viele, welche auch Bandübergreifend miteinander arbeiten, hätten durchaus auch hier Platz. Ob nun Silent Call, oder uns Freund von Aeon Zen seien hier in Erinnerung gerufen. Wie auch diese Ombres wird eine sehr ähnliche Breitseite serviert. Gleich oder zu viele Parallelen? Keineswegs, denn die Dänen sind dafür schon viel zu lange im Geschehen tätig, als hier einfach einen billigen Nachklatsch abzuliefern. Man braucht für diese Art von Musik sicherlich sein Auslangen mit symphonischen, wie auch Melodic Metal artigen Einflüssen, dafür wird man aber das Material dann umso intensiver verschlingen und lieben. Die oftmals sehr monumentalen Ingredienzien und Linien sind einfach unsagbar schön und man sieht sich recht schnell in eine Ecke gedrängt sich auf eine weite Fantasiereise vorzubereiten. Kleinere modernen Soundarrangements hieven das Meisterwerk auf eine höhere Ebene und man lechzt nur so vor dem Player in einen weiteren süchtigen Genuss zu kommen, denn die Stücke sind einfach so brillant, das man einfach vor Freude laut aufschreien könnte. Dafür muss man, wie erwähnt, mit der Triade in Sachen Melodic, Progressive und leichteren Power Metal Attitüden bereit sein, dafür geht es dann ab auf eine weite Reise, mit langanhaltender Sucht. Das Potential der Dänen ist einfach unglaublich und die Musiker hinter dieser Formation verstehen es an drei Strängen zu ziehen. Nichts wirkt etwa überheblich oder überladen, auch der Kitschfaktor ist so gering wie möglich gehalten, auch bei den etwas idyllischeren Tracks.

Fazit: Für Freunde von Silent Call oder Aeon Zen ein Muss. Auch reine Melodic Metaller können hier durchaus was Neues für sich entdecken. Die Power Metal Fraktion ist hier mehr aufgerufen über den Tellerrand zu blicken, tut man dies, wird man auch diesen Fan in seinen Bann ziehen, denn die Dänen servieren uns hier wahrlich ein Meisterwerk, welcher einfach sofort und langanhaltend sich in unseren Gehörgängen und Gehirnwindungen festharkt.

Tracklist:

01. Destined to Remember
02. Never Like This (A Dream)
03. Hear My Call!
04. Airways
05. Revolution Come Undone
06. Breach of Faith
07. Mindlessness
08. Horizons
09. A Dream Within a Dream
10. Erasure

Besetzung:

Henrik Fevre (bass & voc)
Kim Olesen (guit & keys)
Michael Bodin (guit)
Morten Gade Sørensen (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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