Band: Architects
Titel: Daybreaker
Lable: Century Media Records
VÖ: 2012
Genre: Hardcore
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

„Hollow Crown“ hatte mich 2009 aufgrund unseres Rezensenten Roman ordentlich begeistern können. Unser Metal Core Meister hat mir das Album damals aufs Auge gedrückt und da war es um mich geschehen. Fortan war ich Feuer und Flamme und das Langeisen lief ordentlich heiß in meinem Player. 2012, genauer gesagt am 28.05 ist es soweit und das neueste Meisterwerk „Daybreaker“ steht in den Regalen. Die Brightoner Jungs stellen für mich einen Garant in Sachen Metal Core Raketen dar. Niemals kommen sie zur Ruhe und stets wird ausgefeilt, sodass es eben nicht abgedroschen klingt. Auch 2012 haben die Jungs von ihrem erfrischenden Core Charme nichts verloren. Vom Feinsten heißt es erneut und die schrillen Shouts und schroffen Schretterbeats formiert man zu einem stattlichen Angriffspacket. Harmonische Unterbrechungen und satte Melodien lässt man gleichermaßen großzügig aufmarschieren, sodass man einfach nicht anders kann als wie wild in den eigen vier Wänden herum zu hopsen. Es fehlt leider vielen Acts in dieser Szene an Überzeugungskraft, die Engländer wissen aber ganz genau wo der Bartl den Most herholt und um das machen sie keinen Hehl. Vielmehr wurde weiterhin ordentlich die Bandbreite ausgebaut und man offeriert einfach eine wilde Rauferei, welche wieder Sekunden später zu einer Versöhnung führt. Solche musikalisch umgesetzten Wechselbäder der Gefühle sind einfach unglaublich gut anzuhören, besonders wenn sie aus der Feder dieser Rabauken stammen. Nichts klingt tausendmal gehört oder abgedroschen. Sicherlich ist es schwierig hier weitere Akzente zu setzen und man baut auf den gestarteten Sektor und das ist auch gut so. Meiner Meinung nach wäre ein zu starke Umgruppierung oder Neuorientierung zu komplex geworden. Somit kann man einerseits technische Eskapaden genießen und da auf eine lockere Art und Weise. Doch auch solidere Härtegänge sind dabei, welche unglaublich wohltuend die idyllischen Parts aushebeln und unterbrechen. Die Formation weiß einfach wie und wann der richtige Zeitpunkt für den nächsten Schritt ist. Zu vorhersehbar? Ne überhaupt nicht, denn das Material gestaltet sich auch nach dem x-ten Durchlauf als sehr interessant und ständig entdeckt man neue Aspekte, welche noch von wunderbar-ausgewogenen Hintergrundarrangements aufgewertet werden.

Fazit: Hammergeil wie man sich weiterhin mächtig ins Zeug legt um viel Staub aufzuwirbeln und das macht man auch und das nicht zu knapp. Megateil das man einfach nur jedem empfehlen kann der auf Metal bzw. Hardcore steht.

Tracklist:

01. The Bitter End
02. Alpha Omega
03. These Colours Don’t Run
04. Daybreak
05. Truth, Be Told
06. Even If You Win, You’re Still A Rat
07. Outsider Heart
08. Behind The Throne
09. Devil’s Island
10. Feather Of Lead
11. Unbeliever

Besetzung:

Samuel Carter (voc)
Tom Searle (guit)
Dan Searle (drums)
Tim Hillier-Brook (guit)
Ali Dean (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.