Band: Ars Macabra
Titel: III
Label: Odium Records
VÖ: 2013
Genre: Black Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Black Metal mit der Duftmarke der weißgebleichten, schroffen, wie auch True lastigen Linie zelebriert das Gespann Ars Macabra schon seit 1998. Dennoch dürfte man sich noch nicht so recht etabliert haben. Wer wie gesagt genau auf die Schlagwörter abfährt und sich selbst recht gern mit schwarzen und weißen Farben schminkt der ist bei den Italienern genau richtig. Während viele andere, leider auch viele Nachwuchskapellen eher abstinken und sich mehr in die Lächerlichkeit bewegen, bieten die Italo Blackies hier eben eine gediegene, sehr gut umgesetzte Black Metal Attitüde die es eben gilt von den Fans des Genres genauer beäugt zu werden. „III“ bietet die tiefen des Schwarzwurzel Metals bestens und dabei pfeift man auf Verschönerungen oder gar ausschweifendes Synthy Gebrabbel. Hier wird einfach hölzern drauf los geprügelt und der aufkommende, eisige Wind ist einfach unglaublich brachial. Solche brachialen Kapellen verlaufen leider allzu oft in den Bereich der Belanglosigkeit, Ars Macabra zelebrieren aber eine ausgereifte, sehr schön Wechselhafte Linie. Einerseits baut man oftmals dominanter auf schlagende, fast durchgehend schroffe Vibes, bevor an und ab man das Konzept etwas ad acta legt und sich von einer durchaus ernstzunehmenden Ambient Seite präsentiert. Die schlagenden Maschinengewehrsalven seitens der Axtfraktion, werden immer wieder durch stimmige Wechsel in den Speed Bereich abgelöst und diesen Battle seitens der Rhythmusfraktion braucht man einfach und definitiv besser könnte man dies wohl nicht umsetzen. Paralellen? Ja sind durchaus vorhanden und zwar zu den Frühwerken der Norweger Marduk. Wer diese sein Eigen nennt und sich von der Vielzahl der verschönerten Black Metal Alben der letzten Jahre ekelt, der sollte sich das Album genauer zu Gemüte führen. Darf man nun vom italienischen „Panzer Division Marduk“ sprechen? Ja man darf und somit beweisen die italienischen Blackies dass auch in der Frühphase bzw. bei den True Black Metal Kapellen noch lange nicht die Luft raus ist. Alle Bedürfnisse und Süchte der Black Metal Fraktion werden auf diesem Album durch die Formation bestens gestillt.

Fazit: Reinrassiger Black Metal, welchen man dieser Tage immer weniger zu hören bekommt. Die alteingesessenen Black Freaks kommen hier mehr als nur auf ihre Kosten. Ich wage es sogar von einem Höhrorgasmus dieser Klientel zu sprechen, denn was anderes kann ich mir bei so einer Qualität für diese Personengruppe nicht vorstellen.

Tracklist:

01. Cursed Paradigm 05:36
02. Fire of Seraphim 04:22
03. Cerum Luciferi 06:35
04. Illuminati 05:00
05. Ubique Daemon Ubique Deus 05:37
06. Panpsychic Khaos 04:50
07. Deneb (Alpha Cygni) 01:42
08. Thanatos Projection 05:33
09. Manifestation of the Curse 05:38
10. With Fires of Titan 04:35

Besetzung:

Sathor (guit)
Adranor (bass)
Nekrom (voc)
Autm (session drums)

Internet:

Ars Macabra Website

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Ars Macabra @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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