Band: Art X
Titel: The Redemption Of Cain
Label: Metalville
VÖ: 28.10.16
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die Idee eine Rockoper sich als Erfindung bzw. Neuerfindung auf das Reverse zu heften ist unmöglich. Obendrein gibt es solche Opernprojekte schon wie Sand am Meer. Kaum übersehbar, außerdem gibt es viel Kokolores in diesem Bereich. Gabriele Bernasconi von Clairvoyants ist nun ebenfalls auf die Idee gekommen, seine Ideen als Oper in Szene zu setzen. Vorneweg, es ist keine bahnbrechende Interpretation, das heißt deswegen nicht, dass es schlecht ist.

Dass man eben der Beliebtheit solcher Projekte nachleiern wollte, muss man mit sich selbst ausmachen. Durch die Bank wird einem beim Hören dieses Albums ohne Frage eines klar, es ist definitiv kein Avantasia oder dergleichen. Nichtsdestotrotz bietet man ein gutes Potpourri in Sachen Melodie und Power Metal. Ansonsten wurde der symphonische, wie gleichfalls der sachte Bombastanteil gut umgesetzt.

Es braucht allerdings einige Anläufe bis man richtig in die Songs reinfindet. Zak Stevens, Andre Matos, Blaze Bayley, Amanda Somerville, Roberto Tiranti und Tim Aymar als mitwirkende Gäste sind selbstverständlich eine Visitenkarte für sich. Diese veredeln daneben gewisse Songs, welche ohne deren Mitwirken etwas lau geklungen hätten. Das Zusammenspiel und das Hand-übergreifend klingen ist somit durchwegs geglückt. Die Fusion aus progressiven Soundelementen und den bereits genannten Anleihen funktioniert und somit darf sich der gierige Freund von epischen, wie ebenso Fantasiegeschichten in metallischer Klangform durchaus daran ergötzen.

Bahnbrechend klingt es dadurch ansonsten nicht, gleichwohl bietet der Mastermind durch die Bank ein um jeden Preis ansehnliches Projekt einer fusionierten Metaloper. Orchestrationen und typische zahnige Metal Elemente sind gut aufeinander abgestimmt worden. Infolgedessen klingt es zu keinem Zeitpunkt irgendwo kitschig, oder gar übertrieben. Ein gutes Ausmaß an Soundideen wurden gediehen in Szene gesetzt. Produktion, wie dazu klangliche Erleuchtungen gehen Hand in Hand mit satten Allüren des Bombast Anteils. Die Fusion klingt gut, hingegen leider nicht weltbewegend.

Fazit: Gut gemachte Metaloper. Kein Geniestreich, wohingegen für den Freund solcher Unterfangen sicherlich gutes fürs Gehör. Musikalisch laufen alle Bahnen in die richtige Richtung, Fakt ist aber, dass es einfach zu viele ähnelnde Projekte gibt.

Tracklist:

01. Memoriae
02. Knowledge & Death
03. The First Sacrifice
04. The Second Sacrifice
05. Crime, Pain And Penance
06. Lilith
07. Lucifer
08. A Wife’s Love
09. The Keeper
10. Eden, Finally…

Besetzung:

Luca Princiotta (guit)
Oliver Palotai (keys)
Steve DiGiorgio (bass)
Giuseppe Orlando (guit)
Blaze Bayley (voc)
Selina Iussich (voc)
Roberto Tiranti (guit)
André Matos (guit)
Amanda Sommerville (guit)
Tim Aymar (guit)
Lucia Emmanueli (guit)
Zachary Stevens (guit)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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