Band: Ashtar
Titel: Ilmasaari
Label: Czar Of Crickets
VÖ: 08.06.15
Genre: Sludge/Doom/Black Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Sludge, Doom und dies mit einem groß gestreuten Black Metal Gewürz gepfeffert das ist jene Technik mit der die Schweizer Ashtar ihr Debütalbum vorlegen. Zu weit hergeholt? Nun da hat man wohl die Rechnung nicht mit dem Wirten gemacht, denn die Künstler hinter diesem Bandnamen haben es wahrlich in sich. Die sehr dunkel schattierten Soundfragmente sind brillant unter Dach und Fach gebracht worden und wissen zu reizen. Man bietet somit endlich einmal was anderes als es vielen anderen Kollegen der genannten Genres gleich zu tun. Bitter und mit einem derben Soundgebräu drücken die aus Basel stammenden Jungs gewaltig auf unsere Lauscher. Anhaltspunkt ihrer Technik gebe es genügende, wo eben andere mit einer zu komplexen Vorstellung scheitern, fängt das Duo erst richtig an. Die Verwurzelungen sind dermaßen cool eingestanzt worden, sodass man hier wirklich von Kunst sprechen kann, während eben andere hier unausgegorenen Müll verzapfen. Sie sind wirklich mal Akteure im Musikbusiness die es eben vermögen einen rauen Brocken in dunklen, schwarzen Farbtinkturen vorzuwerfen ohne sich dabei irgendwo zu verheddern. Der Doom Freund muss etwas mit Black Metal Einflüssen sein Auslangen haben, denn sonst macht das Gemisch der Schweizer für ihn weniger Sinn. Was mich persönlich betrifft macht es eben das Triumvirat der drei genannten Styles aus und die Zusammenführung hat einem wirklich alle Sicherungen aus dem Kasten. Besonders das Erscheinungsbild bohrt sich aufgrund des Grooves bis in die tiefste Gegend der Magengrube. Solche Outputs kann man einfach nicht locker hören, es braucht Zeit und die bitteren, rabenschwarzen Tracks des Duos sind einfach Hörkino im ganz großen Stil. Das steckt auf Dauer gesehen einfach an, denn die Verwurzelungen und Ergänzungen fesseln dermaßen, sodass man niemals in die Verlegenheit kommt die Skipp-Taste zu drücken. Eher im Gegenteil jeden Track hört man sich wieder und wieder an und inspiziert so genauer das Machwerk der Schweizer.

Fazit: Grenzgenial was uns hier aus Basel ereilt hat. Was bleibt hier zu sagen, als, wer auf eine weitschichtige Soundmixtur aus Doom, Sludge und Black Metal schwört sollte sich hier genauer reinhören und wird feststellen, dass man den Output nicht so schnell wieder aus dem Player gibt.

Tracklist:

01. Des siècles qui éternellement séparent le corps mortel de mon âme 07:16
02. She Was a Witch 05:53
03. Celestial 12:57
04. Moons 05:07
05. These Nights Will Shine On 08:26
06. Collide 06:23

Besetzung:

Lehtinen (drums & guit)
Witch N (voc, guit & bass)

Internet:

Ashtar @ Facebook

Ashtar @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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