Band: Attick Demons
Titel: Let`s Raise Hell
Label: Pure Steel Records
VÖ: 12.08.16
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Daniel

Man stelle sich vor, man wäre Stammkunde bei einem Label und bekommt durch die Werbung öfter eine Band empfohlen. Nichts neues, wird natürlich ignoriert, denn die Kohle ist anderweitig investiert.
ATTICK DEMONS aus Portugal, die seit glatt 5 Jahren bei Pure Steel Records unter Vertrag sind, sind so ein Fall. Warum ich die mittlerweile 20 Jahre alte Kapelle ignoriert habe, lässt sich ganz einfach am Überangebot an Bands erklären. Dabei sollte sich der Markt einfach bereinigen lassen:
Alles was von der besten, wichtigsten und größten Heavy Metal Band aller Zeiten inspiriert ist, ist uneingeschränkte Aufmerksamkeit wert, alles andere gehört verb(r)annt!

OK, schlechter Scherz am Rande, werden wir ernst und kommen wir zu LET´S RAISE HELL, dem erst zweiten Album der langen Bandgeschichte und der Frage des Labels:
„Ihr trauert immer noch den Zeiten von „Seventh son of a seventh son“ hinterher?“.
Die kann ich persönlich mit einem „Nö“ beantworten, aber den Alben davor trauert man schon ein wenig nach. Und schon bei Back In The Village, sorry, The Circle Of Light hat die Trauer ein Ende,
gefolgt von Adamastor regiert die Jungfrau die Boxen der heimischen Anlage die nächsten gut 50 Minuten. Dabei lässt sich so manches Schmankerl endecken. Ghost und Ritual bieten amtliche Hymnen vor dem Herren, der in Revelations – Tradition stehende Longepic The Endless Game könnte wirklich ewig weiter gehen und das „The Number Of The Beast/Piece Of Mind – Outtake“ Nightmares lässt einen nur noch niederknien.

Die Band bietet auf Albumlänge Gänsehaut – Solos en masse auf und die Doppelgitarre kommt wie bei der Hauptinspirationsquelle dreifach verstärkt, was auch hier leider nur über Kopfhörer wirklich hörbar ist. Aber eine reine Kopie ist der Sechser nicht. Das düstere Dark Angel und der Titeltrack sind mit ordentlich US – Schmackes gewürzt und sorgen wie die Screams von (Iron Mask) Sänger Artur „The Bruce“  Almeida für ordentlich Identität.

Das macht LET`S RAISE HELL nicht nur für Fans der ersten sechs Maidenalben zu einem sehr lohnenswerten Album, sondern zu einem überragendem Erlebnis für jeden Heavy Metaller. Besser kann man solche Musik nicht zelebrieren, wenn man nicht aus London kommt!

Trackliste:

01. The Circle Of Light
02. Adamastor
03. Glory to Gawain
04. Dark Angel
05. The Endless Game
06. Let’s Raise Hell
07. Ghost
08. Nightmares
09. Ritual

Besetzung:

Artur Almeida – vocals
Luis Figueira – guitars
Nuno Martins – guitars
Hugo Monteiro – guitars
João Clemente – bass
Ricardo Allonzo – drums

Attick Demons im Internet:

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