Avenford – New Beginning

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Published on Januar 28, 2017 with No Comments

Band: Avenford
Titel: New Beginning
Label: Pride & Joy Music
VÖ: 27.01.17
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Avenford – New Beginning album artwork, Avenford – New Beginning album cover, Avenford – New Beginning cover artwork, Avenford – New Beginning cd coverWenn eine Band ankündigt ihr Material wäre was für die Fangruppe von Iron Maiden, Helloween und Masterplan, daher klingt das buchstäblich nach einem Unterfangen, welches Gefahr läuft unterzugehen. Vor allem gleich beim Zweitwerk das anzugeben könnte ein Schuss nach hinten sein. Hierbei handelt es sich um die ungarische Combo Avenford. Große Fußstapfen hat man sich da ausgesucht. Vor allem Helloween (Andi Derris Phase) und Masterplan sind definitiv ein sehr großer Einfluss für die vormaligen Ungarn. 2012 von Gitarrist Peter Szehoffner und Gitarrist/Sänger Arpie Gamson gegründet hat man bereits einen uns Release mit Namen „Mortal Price“ veröffentlicht, welcher bei mir ebenfalls punkten konnte. Was der Albumtitel des neuen Albums wohl zu bedeuten hat? Nehme an, hier handelt es sich einigermaßen um die Weltgeschichte und nicht um die Band selbst. Aufgrund der genannten Parallelen darf ausreichend darüber diskutiert werden, ob es ausreichend ist um ein gutes Album zu produzieren. Für meinen Geschmack haben unsere östlichen Nachbarn und nun in England lebenden Zeitgenossen, eine gute Linie zu Protokoll gebracht. Gesanglich muss sich Fronter Arpie Gamson vor Jorn Lande oder Andi Derris nicht verstecken. Klingt er doch eigenständig, wie eine Mischform aus beiden.

Einzelne Melodien können mitgesummt werden und haben durchwegs einen abgöttisch erschreckenden Ohrwurmcharakter. Was die technische Seite an sich betrifft, werden generell tolle, leicht progressive Ansätze mitverankert. Das Mischverhältnis ist durch die Bank reichhaltig ausgefallen, welche erneut von vielen tollen, schmucken Melodien bereichert werden. Also Einfallsreich sind sie, die Burschen von Avenford, das kann man ihnen nicht abstreiten. Freilich geht die Innovation aufgrund der vielen Parallelen zu Masterplan und Helloween etwas flöten, im Kontrast dazu wurden allerdings außerordentlich frische Akzente gesetzt und so kann man als Bruderband im Geiste durchwegs die Massen für sich begeistern.

Die düsteren Power Metal Elemente sind vorherrschend und werden gelegentlich durch markante, beinahe thrashig-progressive Riffs geprägt. Dieses Erscheinungsbild erinnert mich von der Rhythmik hier und da halbwegs an Morgana Lefay. Dies unterbreitet dem Hörer allgemein eine leidenschaftlich breite Facette seines heißgeliebten Genres. Man mag zugegeben viele Parallelen haben zu den genannten Größen, dennoch wird es niemals zu einer Kopie und man kann sich weit im vorderen Drittel mitplatzieren.

Dieses Konzept wird konsequent durchgezogen und wird sicherlich einige Fans mehr für diese Band begeistern. Das vorliegende Potential ist ausgezeichnet und man zeigt ein goldenes Händchen was die Mischform aus flottem, klaren und dunklen Power Metal betrifft. Langweilig wird es dabei nie, denn wie erwähnt zeigen die Burschen ein ausnehmend facettenreiches Konzept.

Kritikpunkt meinerseits sind einzig die oftmals haarscharfen Parallelen, im Gegensatz dazu machen es die Herrschaften mit vielen frischen Einlagen wieder weg.

Gegenüber dem Vorgänger eine superbe Weiterentwicklung

Fazit: Wär auf eine Mischform der düsteren Soundfragmente aus Helloween und Masterplan steht, für den sind Avenford absolut das Richtige.

Tracklist:

01. Dead or Alive 04:22
02. Back in Time 03:50
03. Assassin 04:30
04. Fury Road 04:32
05. Maze of Visions 01:21
06. New Beginning 07:13
07. Overlord 05:41
08. Dark Angel 03:43
09. Mask 03:56
10. Return from the Land of Emeralds 05:49
11. Unholy Game 03:48

Besetzung:

Arpie Gamson (voc & guit)
Peter Szehoffner (guit)
Tom Longbottom (bass)
Jivodar Dimitrov (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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