Band: Battle Beast
Titel: Bringer Of Pain
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 17. Februar 2017
Genre: Melodic/Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Daniel

battle beast - Bringer of Pain album artwork, battle beast - Bringer of Pain album cover, battle beast - Bringer of Pain cover artwork, battle beast - Bringer of Pain cd cover„100% Metal, 0% Bullshit“ verspricht man, und zumindest beim Bullshit mußte man bisher objektiv recht geben. Der Metal der Finnen wird allerdings auch auf dem vierten Werk der Finnen bei Puristen wenig Anklang finden.

Dafür sind die Rythmen auch hier wieder zu nah an der Popkultur und zudem legt man bei den Synthesizern noch einmal ein Schaufel drauf. „Bohlen Metal“ halt, zumal die Stimme von Noora Louhimo in Verbindung mit dem sehr Key – lastigen Iron Hand – Nachfolger King For A Day, dem reinen 80er Popsong Dancing With The Beast und der abschließenden Ballade Far From Heaven doch sehr stark an Bonnie Tyler erinnert.
Handwerklich sehr gut gemachte Lieder wohlgemerkt, allerdings dürfte das hier selbst einigen Fans etwas zuviel des Guten sein.

Ansonsten gibt natürlich auch wieder eingängige Hymnen, die jeden Sabaton – Fan genauso erfreuen dürften wie die 80er Melodic – Fraktion. Jedoch ist BRINGER OF PAIN insgesamt, im Vergleich zu seinen Vorgängern, sehr durchwachsen.
Mit dem Opener Straight To Hell sowie dem nachfolgenden Beyond The Burning Skies (meiner Meinung nach der beste Track der Bandgeschichte) legt man stark vor. Dem gegenüber stehen allerdings die schon oben erwähnte Selbstbedienung King For A Day und das moderne Lost In Rammstein, äh ich meine Wars, das wirklich keiner braucht.
Aufwiegen tut man solche Ausfälle aber mit Famillar Hell, bei dem man sehr eingängig eine Hook nach der nächsten rockt. Und das bandtypische Bastard Son Of Odin wird dem Zielpublikum die Vollbedienung genauso geben wie We Will Fight.

Ob man die Fanschar mit diesem Album vergrößern kann, ist doch etwas zweifelhaft.
BRINGER OF PAIN bereitet einige Kopfschmerzen und stellt das schwächste Album der Band dar. Der Weggang von Anton Kabanen hat offensichtlich ein kreatives Vakuum hinterlassen, das BATTLE BEAST erst noch kompensieren müssen.


Trackliste:

01. Straight To The Heart
02. Bringer Of Pain
03. King For A Day
04. Beyond The Burning Skies
05. Familiar Hell
06. Lost In Wars
07. Bastard Son Of Odin
08. We Will Fight
09. Dancing With The Beast
10. Far From Heaven

Besetzung:

Noora Louhimo – Gesang
Joona Björkroth – Gitarre
Juuso Soinio – Gitarre
Eero Sipilä – Bass
Janne Björkroth – Keyboard
Pyry Vikky – Schlagzeug

Battle Beast im Internet:

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