Band: Bite The Bullet
Titel: Wheels
Label: Target Records
VÖ: 23. Februar 2015
Genre: Fuzzrock
Bewertung: 4/5
Written by: JoKer

Servus und Herzlich Willkommen zu meiner freudig schönen Lesestunde an diesem Sonntag, den ihr hoffentlich genießt. Heute haben wir es mit einer Formation aus Kopenhagen zu tun, nämlich Bite The Bullet. Alleine der Name (Wenngleich es schon derartiges zu Hauf gibt), bleibt alleine schon im Gedächtnis hängen. Irgendwie muss ich da an die Szene aus Terminator Drei denken, bei der die Tussnelda da dem Arnie in die Fresse Schießt, und er die Kugel mit seiner Kauleiste auffängt. Genug meiner geistreichen Vergleiche! Jetzt gibt’s was auf die Ohren.

Das Cover zu Wheels ist schon Kunst für sich, alleine dafür hat die Band schon einmal 10 von 10 Punkten verdient. Doch auch die lieblichste Verpackung nützt der Band reichlich wenig, wenn das was damit verziert wurde, akustischer Brechdurchfall per Excellence ist und so Streife ich mir die Richterrobe über und sage Bite The Bullet: Seht in Mir euren Richter, Geschworenen oder Henker! oder euren Fan der sich eure Platte bei persönlichem Gefallen zulegen wird!

Bei dem Opener Desire fühlt man sich in Vergangene Zeiten zurückversetzt. Ein Wenig hat dieser Song stark was von Manfred Mann, etwas von Pink Floyd, Stoner-Rock und irgendwie auch etwas von (steinigt mich, wenn ich mich Irre) Fletwood Mac und den Dexy Midnight Runners. Wenn sich jetzt die jüngere Generation vielleicht angewidert wegdreht, Leute, lest euch diese Rezension durch. Auch wenn das Eure Eltern liebten, auch ihr könntet daran wirklich Freude haben. Der Song Wheels nimmt euch mit auf eine musikalische Zeitreise. Die Pop-Rocknummer begleitet durch Moog Synthesizer und Rock N Roll Pianos, wird im Refrain mit einer für die 1970er Jahre typischen Echosound versehen Lead Gitarre begleitet. Der Sänger ist wirklich ein Volltreffer, den Bite The Bullet da an Land gezogen haben. Er ist ein echtes Sangeswerk. Ein Schöner Song, der trotz des Retro Flairs perfekt in unsere moderne Zeit passt und der Musik ihre Seele wieder gibt. Hinsichtlich des Arrangements und des Sounddesigns, sind Bite The Bullet wahrlich Pioniere. Wesentlich Rockiger, geht es da mit Uniform zur Sache. Crispy Bässe, im zügigen Tempo bilden angestachelt von den Drums das Grundgerüst des Verses. Die Hookline und der Refrain nehmen an Fahrt zu. Piano und Driven-Orgelsounds inklusive! Uniform bleibt wahrlich in euren Ohren hängen! Der Song macht mächtig Wind und die Rechnung geht bei diesem voll und ganz auf. To The Seaside geht natürlich voll und ganz auf. Die Gitarren sind hier mal wieder voll und ganz auf einem Toplevel gehalten. Das Solo, was ab knapp Zwei Minuten zu hören ist, geht Mächtig in die Ohren und kann voll und ganz punkten.

Das Retro-poppige Road To Redemption ist einer dieser typischen Nachdenklichen, langsamen Songs. Kräftige Bassgitarre, wunderbar von den Drums zu einer Einheit mit Piano Akkorden angetrieben. Der Gesang ist hier zweistimmig und fast schon hypnotisch-beruhigend. Hippiemusik würde ich dieses schöne Stück Poprock nennen. Die Lead Gitarre mit Roatarity Effekt versehen setzt dem ganzen noch Puderzucker auf. Something New, bringt wirklich was Neues aus dem 70’s Pop-Rock Sektor und dieser Song ist wahrlich ein echter Hammer! Orgelsounds, traumhafte Arrangements, Ausgewogenheit, kräftige Bässe, Spitze Synth. und Gitarren und ein talentierter Sänger Inklusive! Top! Am schönsten ist der göttliche Refrain.

Zügig macht das Rock N roll’ige gespannt bei What Am I Doing Here weiter, wo sie vorher aufgehört haben! Music at is finest. Auf die Hookline und den Refrain Achten! Der Hammer! Und auch Go For A Ride mit hoch gepitchten Orgelsounds und seinen interessanten Melodien, wird euch sicher gefallen! I Wanna Go For A Ride. Also die Platte in die Anlage legen, den Zündschlüssel umlegen und während einer nächtlichen Fahrt genießen! Das ganze Album klingt wirklich genialst für eine Autofahrt und macht richtig Laune! Aber keine Sorge nicht nur dafür Evil Is Here ist Böse – BÖÖÖÖÖÖSE nein okay das war ein kleiner Scherz am Rande. Böse könnte man hier aber als synonym für geilen Rock N Roll lastigen Fuzz-Rock ansehen. Natürlich sind die bereits erwähnten Elemente wieder mit von der Partie und ein Songarrangement, das wieder sehr hell um Rockfirmament strahlt. Bite The Bullet sind wahrlich Pioniere, was ihre Musik angeht. So überlassen sie deutlich spürbar nichts dem Zufall und machen sich merklich Gedanken um die Umsetzung des Songs. Tonleiter und Fröhlichkeit (Dieser Urkomische helltönige Synthesizer Sound xD zu Beginn) geht es mit dem Rock N Roller I’ve Been Down weiter. Und auch dieser Song ist ein echter Gewinn nach Rezept von anderen Größen des Genres. Dieser Song ist ebenfalls die manifestierte Perfektion in Sachen Sound, Gesang und Musik an und für sich.

Mit You Will Be Mine, verabschieden sich Bite The Bullet von ihren Hörern und hinterlassen hier noch einmal einen bleibenden Eindruck. Der anfängliche Chorgesang. Der letzte Song ist verglichen mit den vorherigen Songs relativ Ruhig und bildet einen perfekten Ausklang. Zur Instrumentalisierung, tragen eine seichte Lead-Gitarre, sphärische Synthesizer und eine bluesige Leadgitarre bei.

Im Fazit haben wir hier ein durch und durch geniales Retro Album am Start, dass euch sicher Bocken wird wie sau. Fans von Manfred Man, Feltwood Mac, Pink Floyd, 70er Classic Rock im Allgemeinen, die auf Retro stehen, werden ihre Freude damit haben.

Tracklist:

01. Desire
02. Wheels
03. Uniform
04. To The Seaside
05. Road To Redemption
06. Something New
07. What Am I Doing Here?
08. Go For A Ride
09. Evil Is Here
10. I‘ve Been Down
11. You Will Be Mine

Line-Up:

Christian Norup – Bass & Keyboards
Thomas Storgaard – Gesang
Paw Eriksen – Gitarre
Christian Norup – Gitarre
Paw Erikson – Keyboards & Add. Schlagzeug
Andreas Henrikson – Schlagzeug

Internet:

Bite The Bullet Website

Bite The Bullet @ Facebook

Bite The Bullet @ YouTube

Bite The Bullet @ Last.FM

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