Band: Black Label
Titel: Blood Money & Live In Berlin
Label: Bad Reputation
VÖ: 2014
Genre: Rock
Bewertung: 5/5
Written By: Robert

Aussi Rock wird uns von den Jungs von Black Label seit geraumer Zeit schon geboten. Ah ein neues Album oder ist es doch nur ein Doppel Live Album? Etwas verwirrt, ja wir zuerst auch. Fakt ist die zweite CD Live in Berlin ist ein wirklich toller Bonus zum herkömmlichen Langstreich. Zwischen Whitesnake oder Gotthard wird ordentlich die Bude gerockt, allerdings nicht so, dass man vielleicht glauben könnte, die Australier wollten den großen Helden nur nacheifern. Keine Frage ihr Bestandteil im Sound geht wirklich sehr viel und eigene Wege. Die reine Rockkeule wird dabei nicht geschwungen und so unterbreiten uns die Burschen viele Facetten quer durch den Rockbereich. Dieser reicht von Blues Rock orientiert bis in den Bereich des Southern Rocks. Gut miteinander abgeschmeckt und mit sehr guten, ideellen Werten ausgestattet. Neu? Nicht unbedingt, denn der Rundling wurde bereits veröffentlicht und so haben wir es hier mit einem verschönerten Re-Release zu tun. Die schwer geschwängerten, erdigen Heavy Rock Attitüden und Maschinerien die hier aufgefahren werden wissen aber auch beim runderneuerten Album gut zu unterhalten. Die queren Verstrebungen der Rockgeschichte quer über den Globus ist einfach sauber zusammengefügt worden, sodass man sich nicht anbiedert überhaupt einen Kontinent zu bevormunden. Sehr spannend, abwechslungsreich, wie auch eigenständig werden die Rockgranaten gezündet und diese gehen einfach ordentlich unter die Haut. Stimmung, wie auch der Charme des Spirits wurden gut aufgegriffen und man orientiert sich nicht in einer Sparte des Jahrganges des Rocks. Alle Ingredienzien sind einfach glänzend abgestimmt und so lassen einen die Stücke nicht unbeeindruckt. Viel Spielfreude ist dabei rauszuhören und das weiß einfach zu gefallen. Dass man dies auch Live ohne Kompromisse durchboxt hört man eben bei denselben Stücken auf der Bonus Live CD. Grandiose Stimmung die hier gut eingefangen wurde. Wenig Nachbearbeitung und dadurch geht der schöne Live Faktor zu keinem Zeitpunkt verloren und somit bekommen wir eben als Bonus nicht eine lieblos zusammengestückelte Live Partition, sondern ein gut aufbereitetes Stimmungseinfangen vom Konzert in Berlin.

Fazit: Dieses Doppelpack geht einfach toll ins Gehör und weiß den Rocker ordentlich zu unterhalten. Die Aussies rocken einfach gewaltig die Bude, sodass einfach der Erdboden erbebt. Mal wirklich abseits der Wege von Airbourne und AC/DC und etlichen australischen Nacheiferern. Eigenständigkeit wird bei Black Label eben groß geschrieben und das weiß einfach zu überzeugen. Alle Daumen hoch in Richtung Land Down Under.

Tracklist:

CD 1:
01. Slap In The Face
02. Big Talker
03. Dirty Little Bitch
04. Brothers In Arms
05. Don’t Come Lookin’
06. Forever More
07. Blood On Your Hands
08. Addicted
09. Fallen Angel
10. Lawless Street

CD 2:
01. Big Talker
02. Don’t Come Lookin’
03. Brothers In Arms
04. Addicted
05. Slap In The Face
06. Fallen Angel
07. Forever More
08. Blood On Your Hands
09. Shake It Baby, Shake It
10. All Or Nothin’
11. Dirty Little Bitch
12. C’mon

Besetzung:

Steve Mulry (voc)
Geordie Muscat (drums)
Loz Marlow (bass)
Steve Downs (guit)
Mick Fryar (guit)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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