Band: Black Veil Brides
Titel: Black Veil Brides
Label: Spinefarm Records
VÖ: 2014
Genre: Modern Rock/Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Die amerikanische Combo Black Veil Brides war seit jeher dafür bekannt, dass sie dem Glam Rock/Metal ihren eigenen, durchaus modernen Stempel aufgesetzt hat. Dass dies in der Szene für doch viele Unkenrufe gesorgt hat steht sicherlich außer Frage. Der traditionelle Glamer braucht einfach keine solch modernen Unterwanderungen. Demnach und davon bin ich durchaus überzeugt, steuert man eine junge Riege an, um diese für den Glam und eben der eigenen Mischung zu begeistern. Seit dem letzten Album „Wretched and Divine: The Story of the Wild Ones“ sind gut zwei Jahre vergangen und nun kehren die Amis mit ihrem neuesten Werk zurück. Weiterhin baut man auf die Mischung, für die man geliebt, aber auch gehasst wird. Fragt sich meine Wenigkeit ob man hier etwas mehr die Stimmen verstummen lassen kann. Nein leider nicht, denn das Material geht zwar was den Glam betrifft ganz gut rein, dennoch hat man sich gegenüber dem Vorgänger deutlich mehr im modernen Alternative Bereich verirrt. Man beübt sich gegenseitig und vor allem die Gitarrenhelden duellieren sich am laufenden Band. Die Songs plätschern gut ins Gehör, haben sicherlich einen guten Wiedererkennungswert, klingen aber immer stärker verzerrt, als hätte man eine zweite Spur darüber gelegt. Teilweise kommt einem so vor als wolle man den Post Metal in der Glam Funktion etwas ummünzen und diesen eben in dieser Mischung einer breiten Massse schmackhaft machen. Nun für mich klingt das teilweise sehr nach einer Popumsetzung. Keine Frage, die Songs haben ihren guten Charakter, plätschern aber eben zusehends poliert und mit mehr als nur bekannten Trademarks des Modern/Alternative Bereichs aus den Boxen. Ob dies dazu ausreicht die Jungs auf eine höhere Ebene zu hieven? Nun man wird sehen, zumindest klingt das Ganze sehr massentauglich und wird vor allem, wenn nur ausschließlich ein jüngeres Publikum ansprechen. Der hart gesottene Glamer wird um solche Partitionen eine großen, weiten Bogen machen.

Fazit: Nicht zu Unrecht trägt man den Beinamen Post Glam meets Teen Metal Music. Keine Frage, die Mannschaft hat ihren Reiz, entfernt sich aber sehr stark gegenüber ihren doch guten Vorgängeralben, welche deutlich mehr nach Glam geklungen haben. Anno 2014 versucht man sich vermehrt im massentauglichen Eck und da wird man das junge Publikum mit Chören und lieblichen Pop Partitionen sicherlich begeistern. Auf Dauer sind die Stücke aber einfach zu eintönig und haben keinen Reiz.

Tracklist:

01. Heart Of Fire
02. Faithless
03. Devil In The Mirror
04. Goodbye Agony
05. World Of Sacrifice
06. Last Rites
07. Stolen Omen
08. Walk Away
09. Drag Me To The Grave
10. The Shattered God
11. Crown Of Thorns

Besetzung:

Andy Biersack (voc)
Ashley Purdy (bass)
Jinxx (guit)
Jake Pitts (guit)
Christian Coma (drums)

Internet:

Black Veil Brides Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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