Band: Booze Control
Titel: The Lizard Rider
Label: Kernkraftritter Records
VÖ: 15.04.16
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Totti

Nach dem 2015er Re-Release des Album „Heavy Metal“, haben Booze Control knapp 1 Jahr später ein neues Metall geschmiedet, welches Trueheimern und Nostalgikern sofort gefallen sollte: Der musikalische Reigen nennt sich „The Lizard Rider“ und bietet nicht nur den bisherigen Fans der Band die gewollte und gewohnte Kost.

Recht simpel und verdammt eingängig wurden 10 Tracks geschrieben, wovon garantiert nicht alle für die Ewigkeit sind, aber ein Großteil doch durch Spiellust & Können glänzen.

Dazu ein düsteres, aber doch farbengewaltiges Artwork und schon befinden wir uns im Jahre 1981, 1982, 1983,…als teutonischer Heavy Metal noch leichten Einfluss der NWOBHM mit sich trug, aber doch genug Metalattitüde besaß um nicht nur mitzuwippen sondern die Matten ordentlich kreisen ließ.

Das absolute Novum oder Nonplusultra findet man auch auf dem aktuellen Album der Band nicht und doch macht es Spaß, es immer und immer wieder neu zu starten. Bands wie Majesty oder gar die Meister Manowar selbst, sollten sich in acht nehmen denn die Jungs sind eindeutig Überzeugungstäter und haben ihre Klasse zum Vorgänger nochmal bedeutend gehoben.

Überzeugt wird mit klassischen Metal der durch die Gitarrenläufe auch an Maiden erinnert, der mal schneller und mal gemäßigter aus den Boxen pumpt wobei ich anmerken muss, dass man am Sound ruhig noch etwas hätte feilen können.

Die Jungen Wilden sind da und können mit Bands wie Alpha Tiger songwriterisch locker mithalten um irgendwann die „alten Säcken“ praktikabel zu ersetzen, wenn die endlich in Rente gehen und das engstirnige Metalvolk im Kopf Platz hat, auch mal nach gelungenen Vertetern des Genre Ausschau zu halten.

Ein bißchen mehr Dreck in den Vocals vermisse ich etwas und wenn man den einen und anderen eher als „Füller wirkenden“ Song (oder doch noch nicht ganz ausgereift???) außer Acht lässt, ist hier wieder ein gelungenes Metalalbum entstanden deren Macher man nur empfehlen kann: Auf jeden Fall weitermachen und spielen, spielen, spielen,…

Wie ich eben las, soll es wohl auch eine Vinylversion geben, was in dem Fall auch Sinn macht.
Warum?

Oldschool ist oldschool und soll, bzw. muss auch so bedacht werden! 😉

Das Cover-Artwork schreit auch förmlich nach Vergrößerung…
Von mir gibt es 4 Punkte auf die Hand, denn Attitüde stimmt und mind. 2/3 des Album gehen sofort mitwackelbar in den bangenden Schädel. Metal der Spaß macht!

Tracklist:

01. The Wizard
02. Vile Temptress
03. Lead the Trail
04. Nevermore
05. Rats in the Walls
06. Gravelord
07. Metal Frenzy
08. Vera
09. Fury Road
10. Exciter

Besetzung:

David Kuri (voc & guit)
Jendrik Seiler (guit)
Steffen Kurth (bass)
Lore Jilge (drums)

Internet:

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