Band: Borealis
Titel: World of Silence
Label: Selfreleased
VÖ: 2008
Genre: Melodic/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Chris Egger

Aus dem Ahornblatt-Land stammend, reichen uns die Kanadier im Power Metal angesiedelt einen Longplayer zum Gabentisch, der mir gleich von Anfang mit den im Hintergrund untermalenden und dominierenden Klavierparts überraschend gut gefällt. Der erste Eindruck begeistert, und verlangt nach mehr…

So lassen die Jungs beim ersten Stück „Lost Voices“ von Anfang an nichts anbrennen. Die Gitarren klingen fett und trocken, eine tolle Power Metal Nummer mit einem Refrain der zum Bangen und Mitsingen einlädt.
„Midnight City“ schließt anstandslos an den Vorgänger an. Die Synthesizer dominieren den Anfang und man geht sogleich in einen einfachen gestrickten Power Metal über.

„From the Fading Screams“ ist nun eine Kerzennummer der besonderen Art, einfach und doch mit der Stimme einzigartig hochgehoben. Das Klavier diktiert den Großteil des Songs. Die Drums liegen fein im Hintergrund und doch ist man vom Tempowechsel nach der Hälfte überrascht. Bei diesem Stück werden wohl einige Frauenherzen jubeln!

Bei „Forget the Past“ sagt der Titel schon alles. Schauen wir in die Zukunft, so sieht man dass die einzelnen Songs mit der Dauer überraschen. So kommt man eigentlich nur bei einem Song unter die 5min Marke. Hier hat man was davon.

Mit „Eyes of a Dream“ liegt der Einklang für mich im indianischen Bereich und dabei serviert man uns einen Mitreißer der besonderen Art. Die Nacken werden hier richtig geprüft. Endlich zeigen die Jungs für mich was sie wirklich drauf haben. Ein toller Song, ein geiler Rhythmus und heißt hier das Erfolgsrezept, aber vor allem merkt man hier die Spielfreude der Jungs.

Mit „World of Silence“ liegt man bei mir richtig, ein toller Anfang, eine Power die durch die Haut geht. Die Stimme von Matt begeistert mich von Song zu Song.

Bei „The Afterlife“ passiert nichts aufregendes, man liefert gewohnt tolle Gitarren, die von Synthesizer getragen werden, aber alles in allem eine tolle Power Metal Nummer.

So überraschen mich auch die anderen Nummern nicht mehr richtig „Divine Answer“ bzw. „The Dawning Light“, letztere überrascht mit einem Glockenspiel am Anfang, welche sogleich mit einer Gitarrenpower in eine Sphäre gehoben wird. Einfach genialer Sound, tolle Rockparts, und hier bin ich doch überrascht von der Vielseitigkeit der Jungs, man merkt das diese 4 das Zeug zu mehr haben. Mit „Black Rose“ serviert man uns einen Rausschmeißer der für mich der schwächste unter all den Songs ist. Schade, und trotzdem je öfters ich mir den Longplayer anhöre, desto mehr gefallen die Songs mir persönlich immer besser.

Fazit: Kanadischer Power Metal, der feinsten Art. Die Länge der einzelnen Songs begeistert mich, auch wenn immer wieder langwierige Gitarrensolo den Eindruck mindern. Nichts desto trotz, ein tolles Album, das für mich zwar im Fährwasser einer zurzeit angesiedelten Power Metal Gemeinschaft dahinschippert, und doch für etwas Begeisterung sorgt.

Anspieltipps: Lost Voices, From the Fading Screams, The Dawning Light

Tracklist:

01. Lost Voices 06:09
02. Midnight City 06:16
03. From the Fading Screams 05:26
04. Forget the Past 06:01
05. Eyes of a Dream 06:57
06. World of Silence 04:42
07. The Afterlife 06:20
08. Divine Answer 05:24
09. The Dawning Light 05:10
10. Black Rose 05:54

Besetzung:

Jamie Smith (bass)
Sean Werlick (keys)
Matt Marinelli (guit & voc)
Kenny Fobert (guit)
Sean Dowell (drums)

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