Band: Brantley Gilbert
Titel: Just As I am
Label: Valory Music Group
VÖ: 2014
Genre: Rock/Country
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Brantley Gilbert, gerade erst das Machwerk von einem ähnlichen Kollegen, aber aus Schweden rezensiert, liegt doch tatsächlich das neue Werk des in Georgia ansässigen Künstlers vor mir. Satte vier Jahre sind verstrichen, als er wohl nicht nur die Country Szene, nein auch die Southern Rockszene schier revolutioniert und in ein neues Zeitalter gehievt hat. Darf man da so viel Lob aussprechen. Also im Falle des umjustieren und der Erfrischung in diesem Business auf jeden Fall. Einerseits kennt jeder x-beliebige Texas Jockel Brantley und auch die Southern Rocker wissen genau wer der Bursche ist. Hat der echt noch was mit Rock bzw. Metal zu tun? Ja hat er, auch wenn viele Linien und Vermischungen mal mehr, mal weniger breitentauglicher klingen. Ausverkauf steht vor dem Hütte des Herrn Gilbert auf keinen Fall. Vielmehr weiß er durch seine Musik und der Unterwanderung des Rock, wie auch Country neue Wege zu bestreiten und sich an die Spitze zu spielen. Teilweise gelingt ihm das mit einem sehr schunkeligen Streich, mal beißt er sich durchs Geschehen. Auch idyllische Pfade stehen dem guten Brantley zu Gesicht und man nimmt ihm auch etwas schmalzigere Stücke locker ab. Warum? Nun es mag wohl etwas lauwarmer abgehen, aber die Schmalztube wird dabei nicht bis zum Erbrechen ausgequetscht. Somit ein gutes Mittelmaß, mit der uns die Lovesongs aufs Auge drückt. Allesamt sind die Songs eine gute Unterhaltung geworden und vor allem bei weiteren Strecken auf der Straße ist das Material sehr gut anzuhören und die Zeit vergeht da wie im Fluge. Widmen wir uns mal der Weiterentwicklung. Nun im Gegensatz zum Vorreiter „Halfway To Heaven“ wurde nicht viel verändert. Dies könnte man nun als Selbstkopie bezeichnen, man sollte sich aber hier hüten so etwas überhaupt zu nennen. Frischer Wind, wenn auch mit ähnlichen Parallelen zum Vorgängeralbum sind abermals rauszuhören und diese bietet uns der Ami mit viel Unterhaltungs- als auch Wiedererkennungswert. Sein Stimme, sein Songwriting ist eben unter vielen tausend Kollegen unverkennbar rauszuhören. Drauf setzen konnte man zum Vorgänger zwar nicht, wohl aber das Limit und den Pegel weiterhin halten. Warum soll man auch was verändern, wenn es mit dem Vorgänger gut funktioniert hat. Nun meistens soll man sich schon etwas weiterentwickeln und kleine Neuigkeiten auf einen Silberling bannen. In diesem Falle darf man aber ruhig das so stehen lassen und genießen, wie es auf den Rundling gepackt wurde.

Fazit: Mister Gilbert hat genau dort weitergemacht, wo er uns mit seinem brillanten Vorgänger zurück gelassen hat. Neuerungen sucht man vergebens, muss man aber auch nicht, denn es gibt auch auf dem neuen Album viel Unterhaltung in einem durchaus ähnlichen Fährwasser.

Tracklist:

01. If You Want a Bad Boy 3:31
02. 17 Again 3:59
03. Bottoms Up 3:41
04. That Was Us 3:47
05. I’m Gone 3:34
06. My Baby’s Guns N‘ Roses 3:33
07. Lights of My Hometown 6:10
08. One Hell of an Amen 3:42
09. Small Town Throwdown3:22
10. Let It Ride 4:37
11. My Faith in You 5:10

Besetzung:

Brantley Gilbert (voc & guit)
Jess Franklin (voc, guit & keys)
Jonathan Waggoner (bass)
Ben Sims (drums)
BJ Golden (mandolin, guit, & keys)
Noah Henson (guit)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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