Band: BROKEN HANDS
Titel: Turbulence
Label: So Recordings
VÖ: 04.11.16
Genre: Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Ein Debütalbum ereilte uns über den Ärmelkanal, denn die Briten Broken Hands legen das erste Werk in Form von „Turbulence“ vor. Im Netz war bereits von einer glühend aufstrebenden Rockband die Rede und dass man hier auf eine weite Perfektion zurückgreift, steht für mich beim ersten Reinhören außer Frage. Die Jungs haben eine durch und durch eigene Technik, was außerdem an ihrer Aufnahmetaktik liegt. Turbulence wurde in verschiedenen Studios im vereinten Königreich aufgenommen und von Tom Dalgety (Royal Blood, Pixies) produziert. Dennoch klingt der Silberling nicht zusammengestückelt, sondern innig harmonisch. Reinrassig als traditionelle Rockformation sollte man die Briten gleichwohl nicht abtun, auch nicht als schnöde Alternative Abform. Ihr Sound ist massiv, typisch britisch, im Unterschied dazu halt nicht im althergebrachten Bereich. Das elektrisierende Spektrum, um die Alternative Rock Elemente, gepaart mit vielen Soundfragmenten aus dem 70er und 80er Bereich, ist so gesehen eine ungemein gute, für viele Musikliebhaber neue Mischung.

Natürlich gibt es nichtsdestoweniger etliches an Musikstücken und Scheiben anderer Bands aus diesem Sektor, aber zu den Speerspitzen an sich kann man die Jungs schon zählen. Für ein Erstlingswerk haben die Burschen recht viel zu bieten. Die Harmonisierung der Soundpassagen der genannten Eckpfeiler ist gekonnt und zeugt von viel ausgeklügelter Qualität. Dazu muss man ungeachtet rein bereit sein, wer bekanntermaßen hier kein Tellerandgucker ist, für den könnte dies dann schlussendlich doch nahezu abgefahren klingen. Der lyrische Inhalt über Aufenthalte auf Flughafen zu schreiben bzw. zu singen, ist in meinen Augen trotzdem mehrheitlich schräg. Wohingegen, da kommt der Werbeslogan „Sind wir nicht alle etwas Bluna?“ zum Tragen. O.k., schräge hin oder her, auf Dauer gesehen muss man wirklich starke Nerven für viele Passagen und Parts haben, da diese übertrieben exzessiv ins Gehör dröhnen. Zeugt daneben andererseits von einem experimentellen Drang dieser Briten. Sie schaffen jedoch eine gute Harmonisierung und dadurch ist ein Zerrbild der Extraklasse entstanden.

Fazit: Mechanische Elemente gepaart mit einer Vielzahl von Rockingredienzien wurden zu einem äußerst guten Potpourri vermengt. Dauerrotation ist nahezu holprig, man sorgt allerdings immerhin für viel Abwechslung im herkömmlichen Alltag schafft dieses Album allemal.

Tracklist:

01. Spectrum
02. Meteor
03. Should I
04. Impact
05. Turbulence
06. 747
07. Four
08. Who Sent You
09. Collide
10. Death Grip
11. W.T.L.L

Besetzung:

Dale Norton
Jamie Darby
Thomas Ford
Callum Norton
David Hardstone

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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