Band: Buckcherry
Titel: Confessions
Label: Eleven Seven Music, EMI
VÖ: 2013
Genre: Hard Rock, Sleaze Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Die LA Formation Buckcherry bewegt sich mit ihrer Mischung aus Sleaze und Hard Rock Rhythmen seit 1995 in der Szene. Stets hatte man gute Erfolge einheimsen können. Lediglich einige gönnen oder gönnten ihnen ihren Weltrum bis heute nicht. Für mich ist die Truppe immer eher am Rande vorbeigeschippert. Sicherlich war mir die Formation ein Begriff und auch einige Songs haben sich in den letzten Jahren in meinem Hirn festgesetzt, doch ein komplettes Album, zu meiner Schande, habe ich mir bis heute noch nie zugelegt. Irgendwie Schade, denn schon beim ersten Track des neuesten Machwerks „Confessions“, bin ich Feuer und Flamme für die LA Rocker. Der Rhythmus bei diesem Output, geht auch wie eben so mancher Hit in der letzten Schaffensphase in Mark und Bein über. Die wohltuende Rock Richtung, die man gekonnt mit dem urtypischen Sleaze Rock paart sprich Bände. Eigentlich sind dies ja immer gleich die Mankos, bei so mancher Genre oder artverwandten Kollegenband. Die Burschen aus den Staaten wissen aber, wie man es eben anders machen muss, um einerseits nicht altbacken zu klingen, aber auch auf der anderen Seite nicht das authentische Erscheinungsbild komplett verliert. So verwundert es eben dann auch nicht, dass man hier eine Melange herauskippt, welche wohltuend sich im Hirn und am ganzen Körper fest harkt. Die Tracks gehen einfach auf die zwölf und laden den Freund des Rock, wie auch Sleaze Rock ein hier ordentlich abzufetzen. Das man dabei aber nicht auf eine Altersgruppe festgefahren ist, ist klar und so wirkt man wirklich Generationen verbindend. Hier machen alle Rhythmusausflüge Spaß, denn auch die etwas mehr im Midtempo angesiedelten Stücke haben ihren Reiz und auch ebenso viel Kraft, um wie eine Abrissbirne zu fungieren. Die facettenreiche Soundeinspielung ist nur noch das Tüpfelchen auf dem „I“. Groove, klare Passagen, hier kommen alle Liebhaber der verschiedensten Produktionen zum Zuge, wenngleich man eben niemals zu glatt poliert, oder gar zu vorhersehbar rüber kommt. Stets wacht man über den Interesse weckenden Faktor und dieser wird bei den Buckcherry Jungs ganz groß geschrieben. Das Gründungsmietglied und Frontmann Josh Todd klingt, wie ein erfrischender Spross von Glen Hughes und Ozzy Osbourne ist ein weiterer Garant hier auch das breitentaugliche Gewässer zu überzeugen. Das neue Album kann man eben locker nebenbei laufen lassen, aber auch sich genauer mit den Tracks im Einzelnen beschäftigen. Hier wird Rock/Sleaze Rock zu einem ganz großen Kassenschlager für das Gehörkino.

Fazit: Meiner Meinung nach der Hit Act im neuen Jahr, welcher eben mit dem neuesten Album eine breite Front vereint, wie es eben auch die Jungs von Volbeat vermögen. Metaller, Rocker oder Otto bzw. Ottilie Normalverbraucher werden vollends auf ihre Kosten kommen.

Tracklist:

01. Gluttony
02. Wrath
03. Nothing Left But Tears
04. The Truth
05. Greed
06. Water
07. Seven Ways To Die
08. Air
09. Sloth
10. Pride
11. Envy
12. Lust
13. Dreamin‘ Of You

Besetzung:

Josh Todd (voc)
Keith Nelson (guit)
Stevie D. (guit)
Jimmy Ashhurst (bass)
Xavier Muriel (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.