Band: Lilith Laying Down
Titel: Nether Regions
Label: SAOL / Bret Hard Records / H’Art / Zebralution
VÖ: 2013
Genre: Gothic/Progressive/Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Gothic/Progressive/Thrash Metal wird uns für den Anfang März von Lilith Laying Down geboten. Das Erstlingswerk und somit das Debüt „Nether Regions“ wird via Bret Heart Records in die Ladenregale buchsiert. Vorerst, zumindest wenn man das Cover betrachtet denkt man eher an eine Black/Death Kapelle mit polnischem Soundeinschlag. Das man hier aber musikalisch ganz andere Gestade ansteuert wird sogleich klar. Das sehr klare Gesangsorgan des Fronters orientiert sich mehr in den Metallica Bereich, wenngleich man auch einige Hauk Vocalseinschläge hat. Somit eine durchaus gute Mischung im Gesangsbereich, welche nicht nervt. Musikalisch wird vermehrt der Old School Bereich aufgesucht, auch wenn man einige Messerspitzen an erfrischenden Soundfragmenten hinzugemengt hat. Es bleibt aber dabei, das Material ist sehr traditionell ausgerichtet, wirkt aber nicht etwa altbacken. Die zaghaften Progressive Schläge tun dabei ihr übriges und erfrischen den Grundsound bis in den tiefsten Kern. Die durchaus gelungenen Melodielinien schließen den Kreis und die Melange geht gut in den Gehörgang hinein. Eine gelungene Soundkollage die man gerne aufnimmt und man gespannt vor dem Player sitzt. Hier wird zwar der Midtempobereich kaum übersprungen, aber auch die Stücke in diesem Tempobereich wissen durchaus wuchtig rüber zu kommen und hier darf man dem Mann hinter den Reglern gratulieren. Die teils hymnischen Allüren bieten dem Hörer eine weitschweifende Fantasiereise und den Rest erledigt der Frontmann, welcher mich eben als Mischform zwischen Mathew Barlow, James Hetfield und Hauk erinnert. Man versteht es durchwegs durch den Silberling relativ viel zu bieten, dieses wird aber gut abgemischt und mit gleichberechtigtem Mittelmaß zum Einsatz gebracht, sodass man nicht gleich überladen wirkt. Auch der pathetische Standpunkt wirkt nicht überzogen und so kann man sich die doch recht hymnisch ausgerichteten Stücke genüsslich zu Gemüte führen.

Fazit: Ein sehr starkes Programm wird hier geboten. Die Mischung eben aus Power und Thrash Metal im Midtempobereich macht Fun und erzeugt durch die hymnischen Auswüchse viel Laune auf mehr.

Tracklist:

01. Fated to Die
02. King of Gods
03. Life is that Pain
04. You Defy
05. What lies Beneath
06. Death of a Norseman
07. Chosen Ones
08. Even the Light
09. Nightmare of your Life
10. Mens Fate
11. Tear in my eye

Besetzung:

Pavlos Batziakas (voc & guit)
Lars Kauffmann (bass)
Eduardo Vizzarro (guit)
Marc Spiekermann (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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