Band: Chain Reaction
Titel: A Game between Good and Evil
Label: Pure Underground Records
Genre: Melodic Heavy Metal
VÖ: 2014
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Chain Reaction legen auf ihrem ersten Full Length Album einen durchgehend im authentischen 80er Style gehaltenen und vor allem wirklich überzeugenden Start hin. Dabei bewegen sich die Männer plus Frontfrau Conny Bethke zwischen Hardrock und melodischem Heavy Metal, der durch schön trockene Riffs eingängig vorangetrieben und durch gut gewählte Zutaten im Klangarrangement weiter veredelt wird. Chain Reaction verstehen sich gut genug auf das Schreiben von eingängigen Songs, um die damit einhergehende Gefahr des Schema F durch kleine unerwartete Einsprengsel zu vermeiden.
Ich möchte hier besonders die eigenständige Stimme von Conny Bethke hervorheben, die genau den richtigen rauchigen Klang mitbringt, ohne die sonst so übliche kratzigkreischende Rockröhre raushängenzu lassen (nichts gegen Battle Beast). Von schnelleren Tracks wie dem Opener „Have No Fear“ über Gute-Laune-Stampfer wie „Warrior“ bis zur gelungenen Ballade „Dreaming“ gelingt Chain Reaction alles. An der Gitarre trägt dazu Scott Bolter bei, der zuvor schon bei Stormwarrior die Axt geschwungen hat. Auszusetzen gäbe es vielleicht, dass die Lyrics streckenweise cheesy daherkommen („Anthem for Humanity“ mit seinem Weltfriedentouch). Aber das gehört irgendwie fast schon ebenso ins stimmige Gesamtbild.
Wenn man auf eingängigen Heavy Metal mit Melodien steht, kann man hier wirklich nichts falsch machen. Als Anspieltipps würde ich insbesondere „Be Honest“ und „Straight from Hell“ empfehlen.

Tracklist:
1. Have No Fear
2. Angels Never Die
3. Stolen Fire
4. Straight From Hell
5. Anthem For Humanity
6. Warrior
7. Where Is God
8. Dreaming
9. Wash My Tears
10. Be Honest
11. Born To Rock (Bonustrack)

Besetzung:
Conny Bethke (vocals)
Scott Bolter (guitars, vocals)
Christoph Quant (bass)
David Flenner (drums)

Internet:

Chain Reaction @ Facebook

Chain Reaction @ MySpace

Share.

About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Comments are closed.