Band: Chase The Ace
Titel: Hell Yeah!
Label: Off Yer Rocka Records
VÖ: 11.12.15
Genre: Rock/Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

In Israel gegründet, um dann nach der Auswanderung in London besser sich vermarkten zu können servieren uns die Jungspunde von Chase The Ace mit „Heel Yeah!“ ein Album, welches sehr breitbandig im Bereich des Rock und Metal angesiedelt ist. Man versieht seinen Dienst eindeutig im Bereich der 80er Trademarks, will dass es aber deutlich moderater klingt, um eben den Spirit besser mit neuen Akzenten rüber zu bringen.

Stilistisch bringt man nun nicht die Neuerung auf den Markt, denn dafür gibt es seitens der Hardcore Superstars einfach eine zu starke Konkurrenz. Wie auch die Schweden, mögen die Auswanderer aus Israel eine ähnliche Kerbe schlagen und servieren uns auch gute Stimmungsmacher. Wer nun glaubt, dass diese Kapelle nun hier Fragmente einbaut, welche hier und da durchdachter klingt, um ja nicht unterzugehen der irrt. Man spielt sehr solide und bietet auch nicht wirklich große Aufreger vor dem Herrn. Sicherlich wird die Bude amtlich gerockt, wenngleich das Konzept für mich einfach nach „Nummer sicher“ klingt.

Die eingebauten Partykracher sind sicherlich nicht minderwertig, aber auch noch lange kein Ereignis, welches man voll und ganz abfeiern kann. Irgendwie kommt man nicht drum herum, es ist sicherlich gut und geht auch locker ins Gehör und als normale Hintergrundbeschallung durchaus befähigt den Rock/Metal Fan zu unterhalten. Für einen breiten Durchbruch ist dies aber etwas zu wenig, denn nur brav und bieder zu rocken, dazu kleinere Rotzfragmente einzubauen, um dann zu glauben dass man den Schweden Hardcore Superstar oder 80er Glam Bands die Show stiehlt dann ist man doch auf dem Holzweg.

Als Zusatz möchte ich noch das CCR Cover „Fortunate Son“ herausheben. Dieser Track kommt gar nicht zur Geltung, Sorry aber das Feeling das die Dinosaurier anno dazumals versprühen konnten kommt auch heute noch zur Geltung. Demgegenüber hat dieses Cover gar nichts entgegen zu bringen.

Was bleibt? Nun die Formation hat sicherlich ihre Lehrstunde im Rock/Metal abgeschlossen, ziert sich aber noch hier eigene Wege zu bestreiten. Zu brav biedert man sich großen Kapellen an und serviert uns sicherlich einen brauchbaren Happen, aber für einen kompletten Durchbruch braucht es weit mehr.

Fazit: Braves Rock/Metal Album, welches nicht wirklich viel Überraschung beim Genrefan ins Gedächtnis zaubert.

Tracklist:

01. The Stalker
02. Set You On Fire
03. Hell Yeah!
04. Fortunate Son
05. Desert Rose
06. Bad Seed
07. Full Throttle
08. Dead Man Rocking
09. Out Of Reach
10. Sharp Dressed Man
11. Still Got It
12. Prisoner In Paradise
13. Running As Fast As I Can – With My Eyes Closed

Besetzung:

Roi Vito Peleg (voc & guit)
Yam Artzy (drums)
Dan Parsons (guit)
Yair Gadon (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.