Band: Chris Rolling
Titel: The Chris Rolling Squad
Label: Selfreleased
VÖ: 2015
Genre: Blues/Heavy Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Totti

Nach einer freundlichen Anfrage von CHRIS ROLLING via Mail (zu dem Zeitpunkt fremd in meinem Kopf und habe mir erstmal nix weiter dabei gedacht), flatterte wenige Tage später aus Frankreich die EP „The Chris Rolling Squad“ von CHRIS ROLLING vor kurzem bei mir ein und ich musste meine gebeutelten Hirnzellen arg anstrengen, woher mir der Name bekannt vorkam…
Nach kurzem googeln fiel es mir auch siedend heiß ein:
Das ist dieser unglaublich gute Bluesrocker der 2010 bereits unter dem Namen CHRIS ROLLING AND THE HEAVY MANIC SOULS firmierend das hochwertige Album „Welfare Electrica“ veröffentlichte und bereits weltweit gute Kritiken und Reviews dafür einheimste.

UND: auch bei mir lief!
Auch heute noch sehr zu empfehlen, es hat dieses Prädikat „zeitlos“ verdient, denn die Musik klingt frischer denn je.
Nachdem ich mich nochmal mit „Welfare Electrica“ warm -gebluest- habe, wanderte seine neue EP „The Chris Rolling Squad“ in den Schacht…

Auf die HEAVY MANIC SOULS hatte er wohl keinen Bock und ging mit 2 neuen Mitstreitern ans Werk wobei ich aktuell las, das der Drummerposten inzwischen auch neu zu besetzen ist. Kann vorkommen.

Während ich jetzt wieder auf chilligen Blues Rock der besseren Sorte eingestellt war, bläst es mich aus den Boxen heraus um.
Eine Mischung aus Stevie Ray Vaughn, Jimy Hendrix, etwas Motörhead und der Attitüde eines Danko Jones, singt bluesgerecht gesetzt, kräftig aber nicht heavy, über den Trouble mit seiner Ex („Whore“) – gut gewählter Einstieg!
Von der ersten Spielsekunde zuckt es im Bein und es wackelt und wippt mit…

Etwas lauter, als ich es vom vorigen Album gewohnt war, heavier aber nicht im metallischen sondern im rockenden Sinn. Der Grund warum ich Motörhead als Vergleich einschob…aber auch Einflüsse wie von so ziemlich allen was Rang und Namen hat, sind nicht zu verleugnen, ob nun ein bißchen AC/DC, oder ZZ TOP oder oder oder…ist aber auch nicht schlimm denn es dominiert Chris Rolling!

„Help Me“ & „My Redemption“ sind 2 toughe Bluesrocker, aber nicht weniger actiongeladen.
Der „Vampire Blues“ ist ein flotter Blues wie er im Buch steht.

Schließlich beschließt „Janet Says Go Go Go“ die viel zu kurze EP. Das ist ein Coversong der Skandinavier INDIAN RED, ein straighter Rockabilly-Boogierock Song der dem Franzosen auch verdammt gut zu Gesicht steht und mich wahnsinnig macht, weil dieses wunderbare Rock´n´Roll Gewitter schon zu Ende ist…

Ich bin auch erstaunt, wie gut der hörbare Spaß produziert wurde und komme nicht drum herum hier den vollen 5er rauszuholen. MUSS man hören, kennen…und man sollte den Guten auf´m Schirm haben!

Tracklist:

01. Whore
02. Help Me
03. My Redemption
04. Vampire Blues
05. Janet Says Go Go Go (INDIAN RED Cover)

Besetzung:

Chris Rolling (voc/guit)
Brice Duval (bass)
Romain Cauneau (drums)

Internet:

Chris Rolling @ Facebook

Chris Rolling @ Bandcamp

Share.

About Author

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close