Band: Crazy Lixx 
Titel: Ruff Justice
Label: Frontiers Music s.r.l.
VÖ: 21.04.17
Genre: Hardrock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

crazy lixx - Ruff justice album artwork, crazy lixx - Ruff justice album cover, crazy lixx - Ruff justice cover artwork, crazy lixx - Ruff justice cd coverBei „New Religion“ von Crazy Lixx war meine Wenigkeit erbaut von dem Start den dieser Schwedentrupp hingelegt hatte. Eher mittelprächtig bis leider Gottes belanglos ging es weiter und somit war meine Person betreffend etwas skeptisch, was den neuesten Rundling „Ruff Justice“ betraf. Das Wort Ruff im Albumnamen hätte ich zuerst wirklich 1:1 mit der Produktion umsetzen wollen, dennoch kommt man abermals nicht aus dem zu abgeschliffenen Sound hinaus. Die Soundvibes sind jenen großen Vorvätern angelehnt, welche in den späten 80ern für Furore sorgten. Das Programm ist somit definitiv auf NUMMER SICHER ausgelegt und man darf dadurch nicht viel Überraschung erwarten.

Dennoch darf man nicht mit den Schweden zu hart ins Gefecht gehen, denn ihre Art des melodischen Hard Rocks ist solid und kommt durch die Bank passabel ins Gehör. Die oftmals in Richtung Swiss Rock orientierten Passagen sind eine ausnehmend frische Unterwanderung, wenngleich man des Weiteren hier nicht wahrhaftig was überraschendes, oder gar Neues bietet.

Den Hauptanteil machen 80s basierende Songs mit harmonischen Vocals und melodischen Gitarrenlinien ganz ähnlich wie Danger Danger, oder vielleicht Mr. Big. Man ist bestrebt frischen Wind ins Geschehen zu bringen, jedoch gelingt dies nur bis zu einem gewissen Grad. Die löblichen Ansätze sind sicherlich eine gute Unterhaltung, allerdings braucht es für einen weltbewegenden Durchbruch weit mehr, als das Programm zu sicher runter zu zocken. Die oftmals leicht modernen durchblitzenden Soundunterwanderungen erinnern an etliche Swiss Rocker der Marke Gotthard, doch auch der globale Anteil ist desgleichen vorhanden. Genau hier werden meiner Meinung nach Parallelen zu Bon Jovi und Def Leppard zum Thema. Als schlechtes Material darf man dies somit nicht bezeichnen, uneingeschränkt die Revolution oder beispielsweise ein vom Hocker reißendes Masterpiece in Sachen melodischem Hard Rock stelle ich mir deutlich anders vor.

Mit subtilen Anleihen lebt man dem Fable des 80er-Sound aus und wer sich hier beheimatet fühlt kann reinweg reinhören. Wer es oftmals lieber überraschender will, der sollte sich indessen um einen anderen Genre Act umschauen.

Fazit: Sauber wird der Rock im Konzept des sicheren Schrittes runter gezockt. Keine Überraschungen und eher mit subtilen Elementen und Techniken wird kein Fingerbreit irgendwie über den Tellerrand geblickt.

Tracklist:

01. Rock and a Hard Place 3:54
02. My Medicine 4:39
03. 21 ‘Til I Die 3:24
04. Blame it on Love 4:06
05. Road to Babylon 3:17
06. Children of the Cross 4:30
07. The Witching Hour 4:13
08. Lock up Your Daughter 4:05
09. She’s Mine 3:39
10. What of Our Love 4:16
11. Desert Bloom 0:46
12. Voodoo Woman 3:54

Besetzung:

Danny Rexon (voc)
Joél Cirera (drums)
Jens Sjöholm (bass)
Chrisse Olsson (guit)
Jens Lundgren (guit)

Internet:

Crazy Lixx Website

Crazy Lixx @ Facebook

Crazy Lixx @ YouTube

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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