Band: Crystal Ball
Titel: LifeRider
Label: Massacre Records
VÖ: 22.05 2015
Genre: Hard Rock/Melodic/Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Daniel

Die Schweizer zählen spätestens seit 2003 zur Speerspitze der europäischen Hardwurstszene. Ich persönlich habe die Band nach 2007 aus den Augen verloren, da man sich bis 2013 dann doch zu viel Zeit ließ. Den Steven Mageney Einstand auf Dawnbreaker habe ich daher verpasst, doch das wird nach dem Eindruck, den LifeRider bei mir hinterlassen hat, nachgeholt.

Mir gefällt seine Stimme, die in etwa eine Mischung aus Udo Dirkschneider und Michael Pozz (der das No Remorse Album für Tokyo Blade einsang) wahnsinnig gut, denn sie passt perfekt zum Mix aus Hard Rock, Melodic und amtlichen Euro Kommerz Metal, wie ihn beispielsweise Battle Beast propagieren. Da passt der Gastbeitrag von Noora Louhimo auf den ersten beiden Tracks des achten Outputs wie die Faust auf`s Auge. Super eingängig, fast schon tanzbar weiß hier vor allem Eye To Eye zu überzeugen. In ähnlicher Machart ist dann mit Balls Of Steel ein weiterer starker Ohrwurm Banger vertreten. LifeRider gestaltet sich jedoch sehr abwechslungsreich, so das man keine Angst haben braucht, hier nach der Hälfte einzuschlafen. So werden Melodic Metal  Fans an den überragenden Paradise, Take It All, Antidote und LifeRider ihre wahre Freude haben, während die – nicht nur vom Titel her –  sehr ähnlichen Rock Of Life und das durchschnittliche Gods Of Rock überraschend kernig im Midtempo daher kommen. Natürlich dürfen bei CRYSTAL BALL mit Bleeding und Memory Run die balladesken Songs nicht fehlen. Und die sind wie gewohnt erste Sahne.

LifeRider erinnert mich zum einen an die stärksten U.D.O. – Alben, passend dazu hat kein geringerer Stefan Kaufmann (Ex – Accept/U.D.O., Witchbound) den amtlichen Sound geschmiedet.
Zum anderen fühlt man sich immer mehr im Euro PopMetal der Sabaton/Battle Beast – Sorte wohl. Schlussendlich macht es hier aber die Mischung, und die macht dieses Album vor allem für Hard Rocker und Melodic Metaller interessant. Solange man außerdem selbst bei den Bonustracks der Digipack – Version (wo mit Sacred Heart auch ein Dio – Cover vertreten ist!) keinen nennenswerten Hänger verzeichnen kann, ist die Welt in Ordnung! Masse und Klasse bekommt man heutzutage selten, deshalb sollte man hier unbedingt zugreifen.

Trackliste:

01. Mayday!
02. Eye To Eye
03. Paradise
04. Balls Of Steel
05. Hold Your Flag
06. Gods Of Rock
07. Take It All
08. Bleeding
09. Rock Of Life
10. Antidote
11. LifeRider
12. Memory Run
13. Sacred Heart (Bonus Track)
14. Sign Of The Southern Cross (Bonus Track)
15. Not Like You (Bonus Track)

Besetzung:

Steven Mageney – vocals
Scott Leach – guitar
Markus Flury – guitar
Cris Stone – bass
Marcel Sardella – drums

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Heemoat is doa, wo man mey ok mett un ohne Wäertere vastäej`n duet un de Liede sick trei jewliem, sinn un nich doa, wo man häekoam`n däet.

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