Band: Currents
Titel: The Place I Feel Safest
Label: SharpTone Records
VÖ: 16.06.17
Genre: Metalcore/Djent
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Currents - The Place I Feel Safest album artwork, Currents - The Place I Feel Safest album cover, Currents - The Place I Feel Safest cover artwork, Currents - The Place I Feel Safest cd coverMit Präzision und einer enormen Brillanz debütierten die Jungs von Currents. Nach dem Sängerwechsel im Jahr 2015 und einer längeren Reifezeit sind Currents gegenwärtig endlich bereit für den nächsten Schritt! Das Metalcore Outfit der Truppe ist kein schlichtes, vielmehr versucht der Bandtross sich gegenüber anderen Acts halbwegs abzusetzen, was ihnen durch gewisse Djent Aktionen durchaus gelingt. Bevor die Unkenrufe aufkommen sei gesagt, ruhig Blut, denn die Anordnung der elektronischen Einflüsse der Combo sind in einer perfekt abgestimmten Fusion eingelagert worden.

Mit „Place I Feel Safest“ haben die Jungs nicht unbedeutend aufgrund des Sängerwechsels einen neuen Weg gefunden, im Zusatz dazu wurden alle Elemente des klassischen Metalcores gekonnt zu einem erfrischenden Mischgebräu vermengt. Massive Abrissbirnen der Marke „Apnoe“, sowie verspieltere Tracks der Marke „Tremor“ zeigen gleich zu Beginn des Silberlings, dass wir hier etwas Großartiges im Bereich des Power Ranger Metals bekommen haben. Die Jungs zeigen sich enorm verspielt, wissen allerdings die Gunst der Stunde zu nutzen und forcieren ein gut abgestimmtes Spiel. Trotz der Zusätze und kräftigen verspielten Schübe klingen die Burschen niemals verheddert. Der rote Faden ist somit nicht uneingeschränkt vorhanden, er wurde dick, quer über den Silberling hinweg, gekonnt gesponnen.

Ob nun elektronischen Kanten, oder im Gegensatz dazu brachiale Abrissbirnen, die Weitläufigkeit der Songs kennt im neuen Jahr bei Currents keine Grenzen. Dies unterstreicht den Sinn und den Gedankengang beim Songwriting ungemein. Keine schnöde Metalcore-Schiene, sondern eine facettenreiche, gut ausgeklügelte Kost ist dem Fan dieser Stilrichtung heutzutage wichtig und das bekommt man auf „The Place I Feel Safest“ in Mengen.

Mit viel Pfiff könnte man schon fast von einer popartigen Einprägung sprechen, bei „Delusion“ wäre dies berechtigt, da viele Elemente sind deutlich massen-tauglicher ausgefallen. Jedoch werden diese Wände stets mit einem krachen niedergerissen, sodass man das Wort Pop nicht in den Mund nehmen sollte. Die Truppe versteht es, wie man aufgepeppten Metalcore dem Hörer schmackhaft macht und dies kommt dem Gesamterscheinungsbild der Band zugute.

Eine gute Begabung und die steigernde Leidenschaft in Sachen Genre typischen Metal haben die Jungs, nur wurde dieser massiv ausgebaut und dies klingt für meinen Geschmack sehr spitzfindig.

Fazit: Enorme Metalcore/Djent Scheibe, welche in keinem Genrehaushalt fehlen sollte.

Tracklist:

01. Apnea 3:25
02. Tremor 3:19
03. Night Terrors 3:45
04. Delusion 4:02
05. Withered 3:46
06. Dreamer 3:25
07. Forget Me 4:13
08. The Place I Feel Safest 3:52
09. Silence 4:07
10. Best Memory 4:25
11. Another Life 3:24
12. I’m Not Waiting 3:58
13. Shattered 4:37

Besetzung:

Brian Wille (voc)
Chris Wiseman (guit)
Ryan Castaldi (guit)
Dee Cronkite (bass)
Jeff Brown (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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