DAVE HAUSE – Bury Me In Philly

Band: DAVE HAUSE
Titel: Bury Me In Philly
Label: Rise Records/ADA
VÖ: 03.02.17
Genre: Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

DAVE HAUSE - Bury Me In Philly album artwork, DAVE HAUSE - Bury Me In Philly cover artwork, DAVE HAUSE - Bury Me In Philly album cover, DAVE HAUSE - Bury Me In Philly cd coverAus dem Hardcore/Punk Bereich kommt der heute Musiker und sein Solowerk. Die Rede ist von Dave Hause! Na klingelt es schon bei einigen Punk Fans?

In den 90er Jahren war Dave Hause als Gitarrist in einer Hardcore-/Punk-Band Namens Step Ahead tätig. Des Weiteren verdingt er sich sein ersten reinrassigen Punk Lorbeeren mit The Loved Ones.

Etliche Jahre später steht gegenwärtig der Herr aus Philadelphia, Pennsylvania wieder auf der Matte, diesesmal komplett abseits des Punk Geschehens. Auch keine eventuellen Einflüsse sind ins Songmaterial geflossen. Mit seinem Solo Projekt baut er auf massentauglichen Rock, wobei auch einige Southern Einflüsse auszumachen sind. Die sehr schmucken Songs gehen mehrheitlich radiotauglich ins Gehör. Ausverkauf? Nun im alten Europa nicht, wohl aber in den Staaten, denn das Matieral ist einfach für die AOR Fans der Staaten zurechtgemacht worden.

Die Rockroots der breitentauglichen Art gut aufgegriffen, zelebriert der Mastermind Melodie-getriebene und eingängige Nummern auf dem Album und diese sind durchwegs nett anzuhören.

Das Sortiment der Songs ist ein kunterbuntes Sammelsurium an umgewandelten AOR Songs. Bedeutet, hier wird nicht die traditionelle Schiene gefahren, eher die New Generation vielleicht. Zumindest hat es den Anschein. Das geht locker ins Gehör und hat durchwegs seinen Wiedererkennungswert. Demgegenüber würde augenblicklich der Makel von zu glatt polierten Allüren stehen, nicht wahr? Im Falle dieses Musikers muss man ihm ehrlich zugestehen, er versteht es, das Songs nicht zu poliert klingen. Vielmehr baut er auf einen klaren Südstaaten Einfluss, angereichert mit schmucken Melodiebögen und kernigen Rock Elementen.

Gute Beschallung, verlangt im Falle der Hör-Protagonisten ein gewisses Maß an Tellrandgucken. Der traditionelle AOR Fan wird hier etwas fehlgeleitet, wer hingegen auf eine massentaugliche Rockrunde baut, der dürfte hier durchwegs Gefallen am Material finden.

Die Ausrichtung ist für meinen Geschmack gut angepeilt worden. Hier und da ist leider ein poppiger Beigeschmack dabei, doch dieser ist nicht zu dominant, sodass man sich seine alltägliche Beschallung mit dieser Art der Rockmusikalischen Fusionierung durchaus vorstellen kann.

Fazit: Gutes, leicht modern, massentaugliches Rock Gemisch. Abseits seines bisherigen Betätigungsfeldes, kann Dave ebenfalls gut Fuß fassen.

Tracklist:

01. With You
02. The Flinch
03. My Mistake
04. The Mermaid
05. Shaky Jesus
06. Divine Lorraine
07. Dirty Fucker
08. The Ride
09. Helluva Home
10. Wild Love
11. Bury Me In Philly

Besetzung:

Dave Hause

Internet:

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Robert
Roberthttps://www.metalunderground.at
Soldat unter dem Motto morituri te salutant sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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