Band: Dead Man Standing
Titel: The Risen
Label: 7hard Records
VÖ: 2014
Genre: Metalcore
Bewertung: 4/5
Written By: Robert

Dead Man Standing wurde Anfang 2007 im Herzen des Ruhrgebiets Bochum von Denis Hagemann (Gitarre) und Christian Istel (Bass) gegründet und legen uns mit „The Risen“ nach diversen Besatzungswechseln ihr Debütalbum vor. Zwar schon bereits 2013 als Eigenrelease veröffentlicht, hat man nun ein Label gefunden und nun liegt der Streich somit gestärkt via 7hard Records weltweit und offiziell vor. Beim Intro kann man noch nicht recht darauf schließen was die Jungs hier zu projizieren zu versuchen, doch bereits nach diesem weiß man genau, he die Burschen bauen auf eine gereifte Metalcore Runde. Der Metalcore Bereich wird hier eben reichhaltig mit Death und Melodic Einflüssen durchpflügt und klitzekleine Modern Metal Allüren schließen den Kreis. Man könnte dies jetzt als weniger Originell bezeichnen, aber die Herrschaften belehren uns hier eines Besseren. Sehr spritzig-erfrischend werden einem die Vibes und Beats im mächtigen Soundkleid um die Ohren geworfen. Dies macht nicht nur Laune, nein steckt auch ungemein an. Scharf angepeilt verliert man nicht den Focus der Zusammenführung. Alle Einflüsse und Ingredienzien wurden eben zu einem stattlichen Mischverhältnis abgestimmt und das ist eine mächtige Erscheinung. Die Vocalbeiträge sind stark umgesetzt worden, wenngleich die harschen Shouts etwas rauchiger sind. Verleiht dem Ganzen ein gewisses etwas. Demgegenüber steht der Clear Gesang, welcher ebenfalls sehr kräftig ist und somit die Duetts und Duelle durchaus passend ein weiteres Highlight auf dem Album sind. Die Struktur der Songs mag zwar schon bekannter sein, doch auch hier werden gute, aussagekräftige Maßstäbe gesetzt. Hier wird der Death Metaller der modernen Art gut unterhalten, aber auch der Metalcore Freund an sich. Gute Zusammenführung und das verleiht den Stücken, welche ja eh schon sehr gut geworden sind, die Extranote.

Fazit: Zwischen modernen Death Metal Attitüden und Metalcore Feldern wird eine breite Front unterhalten. Ideen und Umsetzung sind den Bochumer Recken gut gelungen und somit dürfte es nicht weiter schwierig fallen, hier alsbald eine breitere Fanschaar für sich zu begeistern.

Tracklist:

01. Intro 01:11
02. Pillars of Hate 03:42
03. Unbreakable 02:37
04. Dig their Graves 04:10
05. Never Again 03:58
06. Behind your Mask 05:06
07. The Risen 02:13
08. Authority 03:59
09. Final Trial 04:00
10. Out of … 03:14
11. Fallen 03:40
12. Spitting Venom 03:18

Besetzung:

Benny Sonntag (voc)
Denis Hagemann (guit)
Christian Istel (bass)
Julian Mey (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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