Band: Deep Sun
Titel: Race Against Time
Label: Selfreleased
VÖ: 22.09.16
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Au Backe Female fronted Symphonic Metal aus der Schweiz! Kann das was? Ok bevor wir hier gleich alle Register der Hasstirade ziehen, sollten wir vorerst mal den Herrschaften von Deep Sun eine Chance geben. Man wird auch gleich dahinter kommen, dass die Mannschaft rund um Sängerin Debora echt was auf dem Kasten hat. Die 2016 gegründete Truppe orientiert sich definitiv an den finnischen Frühsound von Nightwish, stilisiert sich aber auch nicht zum waschechten Klon. „Flight of the Phoenix“ war das erste Lebenszeichen, welches ich mir vorab angehört habe. Mensch Meier die Truppe hat hier wahrlich eine Kelle hinzulegen können und man zeigt sich auch vom spieltechnischen sehr facettenreich.

Nicht Kitschkleister, auch wenn man dies etwas erwarten könnte. Vielmehr zeigen die Herrschaften, das gut sortierter Symphonic Metal nach wie vor nicht zum Wattestahl gehört, sondern ordentliche Ecken und Kanten hat. Freilich ist die Sängerin nicht jetzt die Weltlkassesängerin wie eine Tarja Turunen oder gar eine Liv Kristine, aber sie könnte durchaus in den nächsten Jahren zu einer sehr starken Konkurrenz werden. Auch weil die Gesangseilnagen von Debora wie die Faust aufs Auge zum Gesamtsound der Truppe passen. Sie versucht hier nicht zu jaulen, sondern tatkräftig hervorzustechen.

Die leichten Power Metal Querschläge sind gut gewählt worden und passen sich gelungen zum sehr dominanten Symphonic Metal Sound der Truppe. Markus Teske vom Bazement Studios hat sicherlich gute arbeitet geleistet, nur einige klatschende Parts hätte er der Mannschaft jetzt entweder ausreden sollen, oder einfach das Ganze grooviger umsetzten sollen. Ist aber nur ein kleines Manko, denn im Großen und Ganzen projizieren die Schweizer hier eine knackige, frische Runde des Genres.

Sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber wenn man weiterhin so voranschreitet, ja dann haben viele Genrebands hier aus dem kleinen, westlichen Nachbarland von unserer Alpenrepublik aus gesehen eine sehr starke Konkurrenz zu erwarten.

Fazit: Wirklich tolles Symphonic Metal Werk das schier keine Wünsche offen lässt.

Tracklist:

01. Race Against Time 05:23
02. Riders of Death 04:04
03. The Believer 02:46
04. Good Old Times 06:48
05. Dreaming Leprechaun 05:48
06. Nostalgia 06:54
07. Deep Sun 05:09
08. For Eternity 04:30
09. Des Königs Krieger 07:56
10. Dark Ravine 04:11
11. Whispering Screams 03:17

Besetzung:

Debora Lavagnolo (voc)
Angelo Salerno (bass)
Eros Di Prisco (guit)
Tobias Brutschi (drums)
Pascal Töngi (guit)
Tom Hiebaum (keys)

Internet:

Deep Sun Website

Deep Sun @ Facebook

Deep Sun @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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