Band: Defect Designer
Titel: Ageing Accelerator
Label: Sleaszy Rider Records
VÖ: 2015
Genre: Progressive Death Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Lex

Man müsste endlich ein globales Gesetz verabschieden, welches das Aufnhemen von Metal mit langjährigem Freiheitsentzug oder Tod bestraft, es sei denn ein kompetentes Gremium von 666 Fachbeauftragten erteilt aufgrund herausragender Qualität mehrheitlich eine Absolution. Klingt drastisch, aber stellt euch mal vor wie die Qualität der letztendlich veröffentlichten Werke dann steigen würde…

Wahrscheinlich wird es soweit nie kommen, denn: Ich bin fast davon überzeugt, dass all diese belanglosen Death Metal Scheiben von bösen Pharmakonzernen in Auftrag gegeben werden, die auf diesem Weg neue psychische Erkrankungen produzieren wollen, nur um mit dem Gegengift anschließend mächtig Kohle zu scheffeln. Die konstante Belastung durch sinnlosen Krach in frühesten Entwicklungsstufen soll ja auch eine gewisse Korrelation mit dem Auftreten von Autismus aufweisen…

Relevante Musik zu machen kann jedenfalls nicht das erklärte Ziel der Jungs von Defect Designer gewesen sein, als sie dieses überambitionierte Instrumentgeschrubbe zu Tracks verarbeitet und auf Tonträger pressen ließen. Das Schlimme an Scheiben wie “Ageing Accelerator” ist gerade, dass sie gar nicht dermaßen schlecht sind, sondern einfach unerträglich neutral und eindruckslos. Da zieh ich mir lieber Modern Talking oder Richter Alexander Hold rein, das tut wenigstens richtig weh und man spürt dadurch, dass man noch am Leben ist.

Tracklist:

01. Corpsewatcher
02. Yellow Grimace
03. The Terrible
04. I remember You Dead
05. Flies On Your Lips
06. Crusaders
07. Berenice
08. Communist Architectonics
09. Temple Of Artemis
10. Stardust

Besetzung:

Dmitry Sukhinin (vocals, guitars)
Martin Storm-Olsen (clean vocals, guitars)
Anders Faret Haave (drums)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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