Band: Destiny
Titel: Time
Label: Power Prog Records
VÖ: 2015
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Power Metal aus Costa Rica? Da gibt es Metal? Nun dies hätte ich auch nicht geglaubt wäre hier nicht das Scheibchen von Destiny eingetrudelt. Bereits als Eigenregie letztes Jahr erschienen wird es im neuen Jahr via Power Prog Records neue aufgelegt. Dass die Jungs sofort beim Anlaufen des Albums mit Labyrinth oder alten Rhapsody verglichen werden steht außer Frage. Eines ist aber Fakt, trotzdem dass hier viel abgegrast wurde, auch von den beiden genannten Vorreitern, können die Costa Ricaner durchaus gut mitmischen. Man klingt wie eine Spätausgabe und das dürfte vor allem die alten Power Metaller durchaus begeistern. Die Schnittmenge mit der man hervorprescht ist eifrig und die darüber gestreuten Melodien sind kein ausgeleiertes Gedudel. Sollten sich doch einige Nachwuchsbands, auch aus Skandinavien oder auch älteren Datums von diesen Jungs was abgucken. Größtes Manko meines Erachtens ist der Sound, denn dadurch klatscht das Schlagzeug nur und man vermisst etwas den benötigten Wums. Allerdings kann man eben mit der Kombination aus pathetischem Power Metal und den ausufernden Melodieattacken eine reichhaltige Melange bieten. Es mag definitiv keine Neuerfindung sein, aber die Umsetzung vermag den Jungs durchaus dienlich sein, hier eine breite Fanschaar hinter sich zu versammeln. Man baut nicht nur auf den Status, dass man von einer Insel kommt wo Metal eher weniger am Tagesplan steht, nein man ist bemüht hier im Power Metal Sektor einiges aufzumischen. Mit eben der vorliegenden Scheiblette treibt man defintiv der alten Fraktion der Power/Melodic Metal Liebhaber die Freudentränen in die Augen. Tja somit liegt es nur mehr am Sänger dass man hier noch den Boden weiter ausbaut. Kann man, denn der Junge hat ein sehr facettenreiches Organ. Einerseits stößt er wie sein italienischer Sinnesbruder Fabio Lione sehr weit nach oben vor und auch hat er viele Parallelen zu dem Italiener. Doch auch im harschen Bereich und mit sehr rauem Gesang wird nicht von ihm gegeizt. Somit eine sehr tolle Power/Melodic Metal Band, welche es geschafft hat mit ihrem Debüt ein enormes Lebenszeichen abzuliefern. Hofft man nur dass diese Anstrengungen von Erfolg gekrönt sind, denn die Musik auf dem Album weiß zu reizen und langanhaltend zu bannen.

Fazit: Melodische Power Metal, welcher mit den italienischen Kollegen mehr als nur mithalten kann. Einziger Makel ist das Schlagzeug, da sollte man in Zukunft mehr investieren, sodass es die Stücke komplett durch die Boxen knallt. Anyway die Costa Ricaner servieren einen fulminanten Start der alte Power Metaller begeistern wird.

Tracklist:

01. Destiny
02. Fallen Angel
03. Time
04. I Saw An Angel Cry
05. Forgive But Not Forget
06. Into Black Horizon
07. I Want Out (Helloween Cover)
08. Nothing Last Forever
09. Fallen Angel (feat. Roberto Trianti

Besetzung:

Anton Darusso (voc)
Andres Angulo (drums)
Alejandro Amador (keys)
Allan „Kalay“ Murillo (guit)
Cristian Jiménez (guit)
Jose Pablo Sequeira (bass)

Internet:

Destiny @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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