Band: Disharmonic
Titel: Magiche arte e oscuri deliri
Label: Beyond… Productions
VÖ: 2015
Genre: Black/Doom Metal
Bewertung: 0/5
Written by: Robert

Okkulter Black/Doom Metal in allen Ehren, hier gibt es wirklich tolle Truppen, die einfach es schaffen mit viel Flair zu begeistern. Weniger zu dieser Riege gehörend sind die Jungs von Disharmonic. Die Italiener zählen zwar zu den Wegbereitern in ihrem Land, doch das restliche Europa wird dieses Klimbim weniger interessieren. Seit 1998 agierend hat man es bis dato noch nicht geschafft im restlichen Europa ordentlich Fuß zu fassen. Dies liegt wohl weniger an den italienischen Lyriks, wohl eher an der musikalischen Ausrichtung. Meine Fresse, es gibt so viele Formationen, welche den Spirit ordentlich aufgreifen und doch etwas experimenteller klingen. Abkupfern ist ja bekannt oftmals kein Verbrechen und somit müsste man den Jungs ja viel Eigenständigkeit attestieren. Diese klingt aber so dermaßen unausgegoren und klingt wie eine Kindertruppe, welche im Keller ihr Album aufgenommen hat. Da wird einfach die Milch sauer und dass noch vor dem Ablaufdatum! Das Gemurks, das man hier in dem Genrestyle fabriziert hat geht einem so auf den Senkel, sodass man einfach die CD an die Wand ballern möchte. Hier stimmt einfach gar nichts, Produktionstechnisch lasch, die Stücke wummern mit einer dilettantischen Kreativität durch die Boxen. Obwohl man eben schon so lange im Geschehen ist, fragt man sich, ob man da irgendwann den Faden verloren hat oder den Sinn für Realität. Glaubt man ernsthaft, dass dieses Gewürge im Doom Bereich irgendwen überzeugen wird? Nun es kann auch sein, dass ich es nicht verstehe. Doch wenn ich ehrlich bin, will ich so etwas gar nicht erst verstehen. Da greife ich doch lieber auf jene Truppen zurück, welche mit mehr Hingabe und Erfindungsgabe das Genre forcieren. Zu diesen zählen die Italiener einfach nicht und bieten einfach eine CD, wo ich es wage zu sagen, dass es einfach Ressourcenverschwendung ist.

Fazit: Auch wenn man Fan des Okkult Black/Doom Metals ist, sollte man hier die Finger weg lassen. Jede Evil Kindergartentruppe hat merklich mehr Befähigung sich in der Szene durchzusetzen, als diese Truppe. Einfach nur kläglich und billig!!!!

Tracklist:

01. Nelle arte e nei deliri
02. Cose buie
03. Il segno oscuro nascosto in se
04. Alter ego magico
05. Il casto siero del peccato
06. Litania della porta ermetica
07. Ippomanzia
08. Le sei torri d’alabastro
09. Macrochelys Temminkiki
10. L’uomo che si veste di bruma
11. Il delirio delle arti

Besetzung:

Lord Moloch Omunghus (drums)
Barone Von Hayden (bass)
Profeta Isaia (voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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