DOOMSDAY OUTLAW – Hard Times

Band: DOOMSDAY OUTLAW
Titel: Hard Times
Label: Frontiers Music Srl
VÖ: 11/05/18
Genre: Hard/Blues Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

doomsday-outlaw-hard-times-cover-artworkTrüb und mit dunklen Wolken ist der Himmel über Derbyshire verhangen, anders kann sich der Rezensent den Rhythmus der Truppe DOOMSDAY OUTLAW nicht erklären. Hardrock, mit Blues gefärbter Prägung wird von der Truppe praktiziert und „Hard Times“ erinnert meine Wenigkeit aufgrund des Gesangs etwas an Saxon. Rhythmisch haben die Jungs zweifelsohne nicht viel mit der NWOBHM Legende zu tun, wenngleich durch viele Killer Groves und lässigen Riffbrettern oftmals kleinere Parallelen auszumachen sind.

Die Mucken angestimmt bohrt sich fortan recht flott und mit viel Wiedererkennungswert in das Gedächtnis des Hörers. Dies steht für die lockere Herangehensweise mit der die Jungs auf dem aktuellen Werk ihren Sound durch die Boxen drücken. Das macht Laune auf mehr und dies, obwohl der Bandtross auf die schlichte Technik zurückgreift. Wie schon mehrmals angemerkt, oftmals ist weniger mehr und das unterstreicht die Formation mit ihrem Sound.

Kernige Hard Rock Attitüden und dazu lässig, cheesige Blues Einlagen ergeben ein prächtiges Soundmahl für den traditionell avancierten Hard Rocker. Das gewisse Quantum an Modernität kommt lediglich von den Groove Portionen, welche im Kontrast zu den anderen Soundpaletten merklich moderater sich ins Gehör bohren.

Die peitschenden Rocksongs gehen in Mark und Bein über und der Hörer spürt unvermindert den lockeren Umgang seitens der Band mit Tradition und etlichen Mischeinlagen. Dies klingt zu keinem Zeitpunkt verkrampft und macht Lauen auf mehr. Was insbesondere meinerseits mit der Musik der Band geprüft wurde, war die Tatsache, dass der Silberling wunderbar für eine längere Autofahrt geeignet ist.

Mit den knackigen Rockeinlagen und Peitschenhieben verstreicht eine anstrengende, längere Reise wie im Fluge. Am Silberling kann man nichts aussetzen und die britische Rockband greift mit ihrer Schlichtheit trotz alledem tief in die Trickkiste und serviert einen lockeren Silberling, der es in sich hat.

Eine breite Schar an Rockfans kann sich am Material der Engländer ergötzen und wird meiner Meinung nach hellauf begeistert sein. Locker, mit groovigen Einlagen und schlichten Mixturen aus Hard Rock und Blues Rock wartet die Combo auf und zieht in den Bann.

Fazit: Weniger ist mehr und dies unterstreichen die Briten mit „Hard Times“ gekonnt.

Tracklist:

01. Hard Times
02. Over And Over
03. Spirit That Made Me
04. Into The Light
05. Bring It On Home
06. Days Since I Saw The Sun
07. Will You Wait
08. Break You
09. Come My Way
10. Were You Ever Mine
11. Too Far Left To Fall

Besetzung:

Steve Broughton (guit)
Indy Chanda (bass)
Gavin Mills (guit)
Phil Poole (voc)
John Willis (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.