Edgedown – Statues Fall

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Published on April 12, 2014 with No Comments

Band: Edgedown
Titel: Statues Fall
Label: Massacre Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal/Power Metal
Bewertung: 5/5
Written By: Robert

Während dieser Bericht erscheint, wurde das Interview mit der Band geführt. Insoweit wichtig, da wir erst ab diesem Zeitpunkt über die Bezeichnung Modern Heavy Metal sprechen werden, welche im Beipackzettel seitens des Labels angemerkt wurde. Rede ist von Edgedown, welche ja bei einigen unserer Redaktionsmitgliedern mehr als nur bekannt sind. Die bayrischen Power Metaller mit starkem Einfluss aus dem melodischen Bereich sind mir somit schon seit etlichen Jahren bekannt und auch bei vielen Live Auftritten verzückten mich die Jungspunde immer wieder. Es ist klar, der Markt ist überlaufen und Neuerungen in das Genre zu bringen ist sehr schwierig. Die Burschen haben es aber mit ihrer 3 Track Demo bereits gut rüber gebracht und auch Live war der Rezensent immer Feuer und Flamme. Schafft man es auch mit dem neuen Label inklusive Full Length Album? Legen wir mal die rosa Brille ab, aber ehrlich gesagt muss ich das auch nicht unbedingt, denn der Rundling kracht grenzgenial aus den Boxen und dazu braucht man die besagte Brille eigentlich weder auf noch absetzen. Alle Trademarks des Power Bereichs wurden gut aufgegriffen, hier wird einfach nicht gekleckert es wird amtlich geklotzt. Freilich jemanden dafür zu begeistern, welcher schon von vornherein mit der Musik nichts anfangen kann wird schwierig, doch das ist auch nicht das Ziel. Dennoch sind mir viele Kollegen und Freunde bekannt, welche weniger mit der Art des Stils von Edgedown was anfangen können, wohl aber mit dem Aspekt wie man es an den Mann/Frau bringt. Auch nicht eingeschworene Metal und Rockfans wissen um die Klasse der Süddeutschen Formation. Vorerst möchte ich was das Album betrifft, die bereits bekannten Tracks von der Demo erwähnen, diese sind wirklich gut und neu aufbereitet worden. Man hat sie insofern besser poliert, dass sie einfach noch mehr die Bude krachen lassen. Muss meine Wenigkeit noch das Aussehen des Sängers erwähnen, wurde er schon so oft von verschiedensten Personen auf die Ähnlichkeit mit Jack Black hingewiesen. Gesanglich ist er wohl anders verankert wie der Schauspieler und Musiker. Für einen Power Metal Sänger aber durch und durch saustark. Es braucht einfach einen Fronter mit Charisma und das nicht nur aufgrund des Aussehens. Dies besitzt der gute Andi einfach und da kann er locker mit den oberen 80 – 90 % der Szenesänger mithalten. Stark in hohen wie auch bodenständigen Klanglagen serviert er uns einen guten Aufguss, welcher schon wirklich treibend von seinen Mitstreitern geebnet wurde. Das Album bzw. die Einfädelung der Tracks ist im guten Mittelmaß zwischen Technik und langanhaltender, freudvoller Power Metal Thematik umgesetzt worden. Kleinere Hintergrundunterwanderungen hier und da lassen das Packet deutlich stattlicher schallen und da schlägt einfach bei jedem der irgendwo mit dieser Stilrichtung was anfangen kann das Herz höher. Eine Revolution somit? Nun das nicht wirklich, aber einfach eine spritzfidele Verjüngungsinjektion die einem ordentlich unter die Haut geht. Vom ersten bis zum gottverdammten letzten Track reißen einen die Jungs mit und vor allem die Nackenbrecher entlocken mir immer wieder einen Freudenschrei. Viele Mitsingparts, wie auch akrobatische Verrenkungen im Nackenbereich sind einfach ein großer Spielraum für den Power Metal Spielplatz. Einzig „Wasting Time“ und „Flames“ sind die idyllischen Tracks und auch bei diesen zeigt man, dass man ruhigere Tracks nicht überheblich zukleistern muss um den Schmalz triefen zu lassen.

Fazit: Was bleibt einem hier zu sagen, wenn man als Power Metaller hier nicht die Scheibe kauft ist man entweder voll doof, oder man weiß nicht dass es die Band gibt. Wer wenn nicht Edgedown können hier als neue Riege des erfrischenden Power Metal für viel Wirbelsturm sorgen und dies weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, denn internationaler und konkurrenzfähiger wie das Full Length Debüt der Jungs wird nicht so schnell was klingen.

Tracklist:

01. Intro 00:50
02. Statues Fall 04:45
03. In a Dream 04:20
04. Rising 04:59
05. Shot in the Dark 04:53
06. Wasting Time 06:02
07. Live Together, or Die Alone 05:42
08. No One’s Prey 03:59
09. Fate 05:32
10. Flames 05:28

Besetzung:

Andreas Meixner (voc)
Michael Zebhauser (guit)
Mathias Gaßner (guit)
Stefan Rehrl (bass)
Peter Ramspott (drums)

Internet:

Edgedown Website

Edgedown @ Facebook

Edgedown @ MySpace

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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