Band: Eisbrecher
Titel: Schock
Label: SevenOne Music / Sony
VÖ: 2015
Genre: NDH
Bewertung: 3/5
Written by: Nicole

Heute halte ich in digitaler Form das neue Werk meiner Lieblinge in Sachen NDH, Eisbrecher, in Händen. Mehr als zwei Jahre mussten seit dem letzten Album vergehen, die Fans werden nun aber für das lange Warten belohnt: „Schock“ präsentiert sich ab nächster Woche auf dem Markt, und ich bin nun gespannt, was die Jungs rund um „Checker“ Alexx Wesselsky unseren Gehörgängen präsentieren werden.

Schon der Name lässt aufhorchen, aber werden die Jungs es schaffen, mit ihrem sechsten Album ihre treuen Fans zu schocken, und neue Fans für sich zu begeistern? Also Kopfhörer auf und reingehört.

Seit kurzem kann man sich „Zwischen uns“ als Auskopplung anhören, ich war von Anfang an begeistert, also starte ich mit diesem Track zur Einstimmung. Nun geht es ans ganze Album: nach mehrfachem Durchhören zeigt sich mir ein Werk, welches facettenreicher nicht sein könnte. So sind wir es von den Jungs gewohnt. „Volle Kraft voraus“, der Einstiegstrack, beginnt eigentlich recht langsam und harmlos, steigert sich aber zu einem irrsinnig starken Refrain und auf jeden Fall Lust auf mehr. Mit „1000 Narben“, der ersten veröffentlichten Single, geht es in der gewohnten Eisbrecher-Manier weiter. So präsentieren sich auch die weiteren Tracks dieses Presslings, insgesamt vierzehn an der Zahl. Seien es stark elektro- lastige, tanzbare Tracks wie „Nachtfieber“, das sehr stark an „Fanatica“ erinnert, sentimentale Songs wie „“Zwischen uns“ oder auch gesellschaftskritische Lieder wie „Fehler machen Leute“, Eisbrecher zeigen uns in gewohnter Art und Weise ihr Können.

Im Gegensatz zum letzten Album zeigt sich nicht viel Neues, was Stil und Aufmachung der einzelnen Tracks betrifft, man könnte die Tracklist von „Die Hölle muss warten“ mit der Liste von „Schock“ eigentlich fast nahtlos fortsetzen, Steigerungen sind minimal, aber für den Könner und Fan durchaus hörbar. Der hohe Anspruch der Band wird konsequent durchgezogen.

Fazit: ein Pressling, der nicht viel Neues in Bezug auf Stil und Umsetzung bietet, aber den Fan durchaus begeistern wird. Ein Muss für jeden, den Eisbrecher schon immer begeistert hat. Eine von den Jungs gewohnte Lawine an gut durchdachten und perfekt umgesetzten Tracks, die auch den einen oder anderen begeistern wird, der die Jungs bisher noch nicht kannte.

Tracklist:

01. Volle Kraft voraus
02. 1000 Narben
03. Schock
04. Zwischen Uns
05. Rot wie die Liebe
06. Himmel, Arsch und Zwirn
07. Schlachtbank
08. Dreizehn
09. Unschuldsengel
10. Nachtfieber
11. Noch zu retten
12. Fehler machen Leute
13. Der Flieger
14. So oder so

Besetzung:

Alex Wesselsky (voc)
Noel Pix (guit)
Jürgen Planggger (guit)
Rupert Keplinger (bass)
Achim Färber (drums)

Internet:

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