Band: Eleventh Hour
Titel: Memory Of A Lifetime Journey
Label: Selfreleased
VÖ: 20. Jänner 2016
Genre: Progressive Power Metal, Symphonic Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Lazer

Die Band Eleventh Hour im Internet zu finden, war gar keine all zu leichte Aufgabe – gibt es immerhin gefühlte 375 Bands, die den selben Namen tragen. Nichts desto Trotz, konnte ich sie finden und ein paar interessante Details rausfinden.

Zum Beispiel, dass die 2014 gegründete Band mit „Memory Of A Lifetime Journey“ ihr Debütalbum im Jänner 2016 rausbringen. Oder, dass bei der italienischen Progressive Power Metal Band ein gewisser Herr Del Vecchio tätig ist. Genau, Alessandro Del Vecchio – dieser Name sagt einem doch etwas. Vor nicht all zu langer Zeit, schien dieser Herr schon einmal in einem Line Up hier auf metalunderground.at auf – nämlich bei der Band Voodoo Circle (Whiskey Fingers) – bei der er die Keyboards spielt. Del Vecchio war nicht nur, sondern ist weiterhin mit vielen anderen Bands umtriebig. Hier versucht er sich mit Eleventh Hour in Power-/Symphonic Metal.

Den Beginn macht ein schnelles und kraftvolles „Sunshine’s Not Too Far“. Die Instrumentalisierung klingt sehr gut abgestimmt und birgt die ein oder andre Rafinesse in sich. Eleventh Hour setzen hier auf die Unterstützung elektronischer Hilfsmittelchen und verbauen sehr geschickt und perfekt dosiert ein paar Streichinstrumente. Nur stimmlich will mich das Material nicht ganz überzeugen. Gut, man hat ja noch neuen andere Songs vor sich, bei denen man sich überzeugen lassen kann.

Leider wird es stimmlich nicht wirklich besser – nur damit man mich versteht – das hier ist jammern auf höchstem Niveau – denn die Vocals sind weder grottig noch schlecht. Sie passen eigentlich wunderbar zum Rest des Geplänkels, wirken für mich teilweise aber nicht richtig tiefgehend genug beziehungsweise manchmal zu zurückhaltend.

Insgesamt wird das Gehörte mit Fortdauer des Albums etwas seichter und ruhiger. Teilweise fast schon lasch. Wenngleich die Arrangements und das Songwriting spitze ist. Die Melodien sind super eingehend und die Atmosphäre reicht von andächtig über melancholisch über traurig bis hin zu leicht windig. Jedoch fehlt im letzten Abgang das gewisse Etwas.

Mein Fazit: Wahnsinnig aufwändig produziertes Album mit Streicher, Chören, Orgeln neben dem ursprünglichen Metalequipment. Einzig fehlt hier das letzte Quäntchen Durchschlagskraft.


Tracklist:

01. Sunshine’s Not Too Far
02. Here Alone
03. All I Left Behind
04. Jerusalem
05. Back To You
06. Sleeping In My Dreams
07. Long Road Home
08. Requiem For A Prison
09. Island In The Sun
10. After All We’ve Been Missing

Besetzung:

Alessandro Del Vecchio – Vocals
Also Turini – Guitars
Alberto Sonzogni – Keyboards
Black Jin – Bass
Luca Mazzucconi – Drums


Internet:

Eleventh Hour Website

Eleventh Hour @ Facebook

Share.

About Author

It's not about Satan, it's about Pussy and Poop. In Grind we trust!

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close