Band: Embercrow
Titel: Blacklight Wanderers
Label: InnerSun Records
VÖ: 2013
Genre: Gothic Rock/Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Ende der Neunziger bekam die Gothic Rock/Metalszene einen immensen Popularitätsschub. Sentenced, wie auch Him führten hier ganz klar das vordere Feld an, bevor es nach und nach immer schwieriger für die Bands des Genres wurde hier noch einen nachzusetzen. Die Wellen und der kalte Sturm sind nun doch etwas abgeflaut, doch immer wieder wollen es Bands wissen. Eine nächste in dieser Riege sind die Jungs von Embercrow. Die 2004 gegründeten Hamburger legen mit „Blacklight Wanderers“ ihr Debütalbum vor. Mit toller, leichter Eleganz schreiten die Jungs ins Gefecht und zelebrieren eine gute Vorstellung im Bereich der Melancholie. Ein links und rechts gibt es da nicht und das ist es auch was man den Jungs etwas anprangern muss. Die vorliegende Soundtechnik ist ja nicht schlecht und geht auch gut ins Gehör, aber nützt sich auf Dauer sehr merklich ab. Auch gewisse Einfädelungen sind hier etwa zu wenig und so schippert man einfach locker dahin. Rhythmisch wagt man keinen Schritt nach vorne, sondern zieht da Programm auf eine doch eher stupide Art und Weise weiter fort. Wie erwähnt nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich Aussagekräftig, da gibt es doch bessere Kollegen. Von denen hätte man durchaus was abgucken können und auch einige Kraftakte täten dem Material sehr gut, so zieht man halt die Ultratraurige Linie durch und das bis zum Schluss. Wird halt auf Dauer doch sehr langatmig und geht dann einfach gedankenlos beim Gehörgang links rein und beim rechten wieder sehr schnell raus. Dabei bleibt einfach nichts wirklich hängen was ich doch etwas Schade finde. Spielerisch bremst und engt man sich dadurch ein und kann somit nicht wirklich auf breiter Front überzeugen. Löblich sei der Grundgedanke zu erwähnen, welcher durchaus gut aufgegriffen wird, es aber eben auf Dauer an Durchhaltevermögen und Überzeugungsarbeit mangelt.

Fazit: Ein brauchbares Gothic Rock/Metal Werk, bei dem man noch viele Rädchen verändern muss, ansonsten geht man im Haifischbecken unter.

Tracklist:

01. Sharing Wounds 04:44
02. In Search of the Sun 06:28
03. The Eye Haunting Me 04:04
04. In the End 03:39
05. Isle of Origins 05:59
06. Vagrant Moon 04:05
07. A Cheerless Companion 04:53
08. The Eternal Dialogue 04:28
09. Return to the Outer Realms 07:54

Besetzung:

Simon (voc & guit)
Marcos (keys)
Robert (drums)
Stoff (bass & guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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