Band: Endless
Titel: The Truth, The Chaos, The Insanity
Label: Power Prog Records
VÖ: 25.03.16
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Kennt ihr das Gefühl, ihr hört zum ersten mal eine Band und denkt, das kenne ich doch. Mir ging es so mit den Brasilianern Endless. Ihr neuestes Werk, „The Truth, The Chaos, The Insanity“ klingt wie eine Mischung aus Angra und Kamelot. Mag nicht spektakulär klingen, weil auch vieles eben sehr bekannt vorkommt und man stets auf die beiden Spitzen der unterwanderten Melodic und Power Metal Bands erinnert wird. Dennoch und das muss gleich zu Beginn angebracht werden, selten erlebt man Formation, die ihnen nacheifern und es schaffen so authentisch und doch eigenständig zu klingen. Das gewisse Etwas macht es da immer aus und das haben die Jungs aus Rio De Janeiro definitiv. Es wird zwar stets gefrikelt und der Bereich des Melodic Metal wird dermaßen ausgesaugt, sodass man nicht weiß ist das jetzt zu viel, oder ist es einfach pressgenau. Meines Erachtens ist es ein guter Griff, eben mit solch einem Element zu spielen und doch schlussendlich das beste Endergebnis darzulegen.

Stimmlich klingt Vitor Veiga, wie der Filous von Roy Khan. Da ich die Alben von Kamelot von ihm aufgesogen habe wie die Muttermilch zieht mich auch der gute Vitor sofort in seinen Bann. Und da fällt es mir wie Schuppen von den Augen, erinnert mich doch das Material so dermaßen an den Geniestreich „Karma“ der Amerikaner, sodass ich schon fast glauben muss, dies ist die brasilianische Antwort darauf. Nun gut die Popularität dieses Genres mag sicherlich nicht der Hype schlechthin sein, aber seien wir ehrlich, wir Metal Fans sind ja was das betrifft doch sehr eigen. Genau wenn etwas nicht von allem und jedem gehört wird, gefallen uns solche Sachen umso mehr. In diesem Falle trifft das zu wie die Faust aufs Auge.

Auch weil die Jungs von Endless ein gutes Händchen für eine packende Mischung zwischen Power, Melodic und Symphonic haben. Nicht unbedingt das modernste auf dem Markt, aber dafür mit viel Spannung und Facettenreichtum gespickt, sodass jeder Melodic/Power Metal Jünger kreischt und hysterisch den Namen dieser Truppe in langer Erinnerung behalten wird. Den Rest erledigt man einfach mit dem satten Sound auf diesem Album. Wirklich toll was man hier auf einen Silberling gebannt hat. Nämlich einen schmalen Grat zwischen genau passend und mehr als reichhaltig ausgeschmückt. Einfach toll auf den Punkt gebracht und das könnte durchaus eine sehr starke Konkurrenz für Kamelot werden.

Fazit: Für alle Kamelot Jünger noch unter Roy Khan ein absolutes Muss. Die Brasilianer sind eine neue Speerspitze für satten Melodic/Power Metal der reichhaltigen Art und Weise.

Tracklist:

01. A New Sunrise 01:02
02. The Code of Light 05:02
03. Will of Destiny 05:47
04. The Truth, the Chaos, the Insanity 06:47
05. Black Veil of Madness 04:48
06. Veins of Blood 06:37
07. Save Me from Myself 05:54
08. Lady of the Lake 05:38
09. Under the Sun 04:39
10. Puppets on a Stage 04:39
11. A World Without Fantasy 07:17
12. Celestial Dreams 05:44

Besetzung:

Vitor Veiga (voc)
Sergio Sanchez (drums)
Cristiano Moura (guit)
Rey Araujo (bass)
Luciano de Souza (guit)
Marcio Brito (keys)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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