Band: Exarsis
Title: The Human Project
Label: MDD Records
VÖ: 12.06. 2015
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Daniel

Bei den ersten Hördurchgängen musste ich doch wirklich auf das Display meines Players schauen, ob hier noch der aktuelle Song läuft oder schon der nächste.
Denn an sich folgen alle 9 Tracks dem selben Schema: schnelles Geschredder, Midtempo Stakkato Riffing, pfeilschnelle Soli, wieder Geschredder, fertig.
Manchmal vertauscht man diese Zutaten wie bei Skull & Bones auch, was aber die etwas mehr als 40 Minuten auch nicht wirklich abwechslungsreicher gestaltet…

Dem entgegen setzen die von Besetzungswechseln arg gebeutelten EXARSIS allerdings neben für sich erstklassigen Songs wie Abnormal Generation, Police Brutality, False Flag Attack und The Brutal State auch die Stimme Nick J. Tragakis, der sich in Paul Baloff Manier durch The Human Project ackert und selbst Power Metal – ischen Kehlgesang zu seinem Reptoire zählen kann. So erinnert beispielsweise Arrivals an den 2012er Geniestreich der Kolumbianer Revenge (die damals sehr nah am Thrash aggierten), allerdings ohne die damals noch vorhandene meisterliche Klasse der Südamerikaner auch nur annähernd zu erreichen.
Der Grund, warum hier trotzdem eine 3,5/5 fallen muss, liegt an dem Charme der Songs, aufgrund dessen diesem Album trotz vorhersehbaren Songwriting auch nach etlichen Runden immer noch nicht die Puste ausgeht, zudem ist die Produktion erste Sahne.

Nachdem man an Schlagzeug, Gitarre und Mikro vor zwei Jahren neu besetzen musste, scheinen die Griechen auf einem Weg zu sein, der große Dinge für die Zukunft erwarten lässt. Doch schon jetzt kann man sagen, das Fans von alten Anthrax über Nuclear Assault bis Vio-Lence an EXARSIS nur schwer vorbei kommen.

Trackliste:

01. Arrivals
02. Medicide
03. Abnormal Generation
04. Police Brutality
05. R.F.I.D.
06. False Flag Attack
07. Know Your Enemy (322)
08. Skull & Bones
09. Change of Plans
10. The Brutal State

Besetzung:

Nick J. – vocals
Panayiotis T. – guitars
Kostis F. – guitars
Chris P. – bass
Achilleas K. – drums

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Heemoat is doa, wo man mey ok mett un ohne Wäertere vastäej`n duet un de Liede sick trei jewliem, sinn un nich doa, wo man häekoam`n däet.

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