Band: EZOO 
Titel: Feeding The Beast
Label: earMusic/Edel
VÖ: 02.06.2017
Genre: Hard Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

EZOO - Feeding The Beast album artwork, EZOO - Feeding The Beast album cover, EZOO - Feeding The Beast cover artwork, EZOO - Feeding The Beast cd coverHard Rock aus dem goldenen Zeitalter wollen uns Ezoo unter die Nase reiben. Ja wirklich? Nun, wie wenn es nicht schon genügend Truppe geben würden die entweder lange Zeit und somit als Legende gelten bzw. dermaßen zündelnde Nachwuchstruppen die einen Satz vorlegen, wo sie schier unerreichbar sind. ex-Rainbow Graham Bonnet und Dario Mollo (na rasselt es im Hirn?) haben sich mit „Feeding The Beast“ einer Kampfansage für Nörgler verschworen. Mastermind hinter diesem Projekt ist und bleibt Axthexer Dario Mollo und dieser mochte mit seinen bisherigen Projekten stets für gute Unterhaltung zu sorgen. Dass er sich ans Revers heften darf, dass in seinem neuesten Projekt die Legende Graham Bonnet mitwirkt wird ihn wohl selber im siebten Himmel schweben lassen.

Allen Legenden zum Trotz muss man immer vorsichtig und auf der Hut sein, weil es genügend harte Konkurrenz in diesem Bereich gibt. Diese schläft ebenfalls nicht und konnte erst in den letzten Wochen und Monaten brillante Hard Rock Scheiben veröffentlichen. Da bin ich beim Knackpunkt, denn das Album bzw. die Songs auf dem Album sind definitiv nicht schlecht und gehen des Weiteren gut ins Gehör. Allerdings gehören sie meines Erachtens nicht zur derzeitigen Speerspitze und wirken hinreichend lascher, was gewiss an der Produktion liegen kann.

Vor allem das Schlagzeug wirkt sehr kraftlos und klatscht die meiste Zeit im Hintergrund. Über die Gesangsleistung alleine von Graham brauche ich mich nicht auslassen, erfahrungsgemäß ist dieser nach wie vor ein toller Sänger. Seine Leistung, die ja brillant ist, vermag es hingegen nicht den Sound des Projekts aus dem Mittelbereich hinaus zu hieven.

Das Gitarren-Know-how will ich gar nicht abstreiten und dies kommt selbstverständlich gut eingefädelt zum Einsatz, demgegenüber stehen die Grundrhythmen und Melodielinien innerhalb der Stücke und diese wirken für meinen Geschmack zu solide und einfältig. Da fehlt einem recht bald beim mehrmaligen Hören das gewisse, pfeffrige etwas und so wummern die Tracks brauchbar ins Gehör, vermögen indes nicht über den Mittelbereich hinaus zu begeistern.

Ein wohlwollendes Nicken wird man dem geneigten Hard Rocker definitiv entlocken können, doch für ein komplettes Ausrasten fehlt der Mehrheit der Songs einfach die Überzeugungskraft.

Fazit: Zierlich gutes Hard Rock Album im Mittelbereich. Gekonnter Gesang, jedoch schwaches Songwriting und Rhythmuseinfädlungen machen den Silberling einigermaßen belanglos.

Tracklist:

01. You Are Your Money
02. The Flight Of The Sapini
03. C’est La Vie
04. Guys From God
05. Feeding The Beast
06. Eyes Of The World
07. Colder Than Cool
08. Too High to Be Falling
09. Motorbike
10. Since You Been Gone
11. Don’t Look Back
12. CODA

Besetzung:

Graham Bonnet (voc)
Dario Mollo (guit)
Dario Patti (bass)
Guido Block (bass)
Roberto Gualdi (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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