F.O.B. – Reap What You Sow

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Published on Juli 01, 2013 with No Comments

Band: F.O.B.
Titel: Reap What You Sow
Label: Metalgate Records
VÖ: 2013
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Oh F.O.B aus Tschechien die sind mir seit ihrem Auftritt im Gasthaus zur Wilden Sau in Linz in ewiger, guter Erinnerung. Irgendwie seit einigen Jahren aus den Augen verloren, erscheint nun das neueste Machwerk „Reap What You Sow“. Gespannt war meine Wenigkeit aufgrund der Stilbeschreibung, denn ich hatte die Jungs als astreine Death Metal Kapelle in Erinnerung und auch die Tracks damals waren reinstes Death Stahlfutter vor dem Herrn. Hui da haben sich die Tschechen aber ordentlich gewandelt. Vom ursprünglichen Death Metal ist zwar noch etwas geblieben, doch deutlich variabler kommt nun die Mischung auf dem neuesten Langeisen daher. Einerseits baut die Truppe auf gereifte, neuere Formen und da schreckt man an und ab auch vor Deathcore Allüren nicht zurück. Andererseits wurden auch satte Grooves mit eingearbeitet, welche das Material deutlich moderner, wie auch farbenschichtiger klingen lassen. Zu guter Letzt muss man noch die Clear Passagen und etliche Melodie Vibes erwähnen, diese machen nicht nur das Packet komplett, nein sie tragen ebenfalls dazu bei, dass man sich vollends vom Sound entfernt, mit dem sie uns das erste Mal ordentlich die Fresse poliert haben. Gut man kann jetzt rum jammern und es nicht verstehen warum man sich so gewandelt hat, aber für meinen Teil muss ich sagen macht das was da aus den Boxen rattert unheimlich Spaß. Die Wechselgänge zwischen Ultrahart und etwas weicheren Momenten sind gut gewählt und so wird niemand überfahren bzw. unterfordert. Somit sicherlich ein guter Schritt in der eigenen Karriere, welches aber halt heutzutage nichts mehr Besonderes ist. Das was man allerdings zeigt ist solide geschnitzt und sorgt für eine gute Stimmung. An vielen Ecken und Enden blitzen oftmals technisch ausgefeiltere Linien hervor, welche dem Gesamtkonzept unheimlich wohltuend behilflich sind. Die Mixtur geht gut rein und weiß sich auch fest zu harken, auch wenn es sicherlich zick Bands in diesem Bereich, sowie auch mit ähnlichem Farbschnittmuster gibt. Fakt ist, die Tschechen servieren uns einen Output, welcher erfrischend daher kommt und mit dieser Aktion hat man sicherlich nicht schlecht gehandelt. Im Gegensatz zu meinem ersten Livezusammentreffen hat dies zum Gesamtsound dazu beigetragen, dass das Material farbenschichtiger durch die Boxen schallt und das kann im Großen und Ganzen nicht schlecht sein.

Fazit: Die Mischform mag wohl schon von vielen Bands aufgegriffen worden sein, das was die Tschechen und ihre Variation betrifft klingt aber herrlich erfrischend. Jetzt gilt es sich von der breiteren Masse abzusetzen und mehr Innovation zu zeigen. Der gemachte Schritt ist definitiv der Richtige, jetzt muss nur mehr weiterhin ausgebaut werden, um ja nicht im Schwall vieler Nachahmer unterzugehen.

Tracklist:

01. The Retribution 00:24
02. Missed Violence 03:09
03. Phenomenom Causing Suicide 03:45
04. Time to Let Go 04:41
05. Robe of Imbalance 04:31
06. The Roots of Discoveries 03:28
07. One More Step Left 03:23
08. Of a Martyr 04:05
09. Charm Ice Fury 03:10
10. The Views of the World Collide 04:30

Besetzung:

Mára (voc)
Corbow (bass)
Marty (drums)
Profesor (guit)
Daniel Mazanec (guit)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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