Band: Festering Saliva
Titel: Zeroline
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Also unsere Post ist mir schon oftmals ein Rätsel. Fast ein Monat hat es gedauert bis das Machwerk der deutschen Formation in meinem Kasten gelandet ist. Nun gut das Warten hat sich ausgezahlt und so brennt die Rübe gleich doppelt. Die Münchner Formation an sich ist für mich völliges Neuland, auch wenn sie schon seit 1998 mitmischen. Eigentlich Schade, das genau solche Kapellen nie zu einem wirklichen Handkuss gekommen sind. Anstrengende Jahre liegen hinter ihnen und trotzdem wurden sie nie von einem größeren Label beachtet. Warum fragt man sich, nun an der Musik und dem urtypischen, leicht Brutal lastigen Death Metal kann es nicht gelegen haben. Dieser hämmert gekonnt aus den Boxen und man zeigt hierbei eine sehr melodisch untermalte Abform dieser Mixtur. An sich mag das jetzt nicht Bahnbrechend klingen und gut sicherlich gibt es schon Zick Bands in diesem Bereich, allerdings bieten die Münchner hierbei nur das Beste und unterbreiten ihr längeres Dasein in der Szene auf allen Fronten. Peitschende, schlagende Beats und Vibes prallen auf uns hiernieder und man klingt hierbei wie ein Abrisskommando welches kein Halten kennt. Doch nur Stur auf die Prügelschiene aufzuspringen wäre den Deutschen Deathern zu wieder. Zusätzlich zu den treffend eingesetzten Melodieparts, werden auch sehr starke Thrash Argumente vorgebracht, wie auch eine sehr coole und aufbauschende Groove Linie, welche immer wieder zum Vorschein kommt und man somit ordentlich angestachelt wird sich einem Death Circle Pit Tanz anzuschließen. Nur nicht aufhalten lassen heißt es hier. Irgendwer hat mir vor kurzem erzählt das die Jungs eine deutsche Form von Cannibal Corpse sind. Wirklich? Also ich mag eigentlich die Kannibalen überhaupt nicht, aber das was bei Festering Saliva aus den Boxen hämmert ist einfach Death/Thrash/Brutal Metal welchen man einfach mit einem Teenager artigen Gekreische aufnimmt. Außerdem muss ich auch sagen, sind die Stücke deutlich technischer ausgelegt. Wenn man nun glaubt, he da wird nur der technische Teppiche nach allen Facetten ausgebreitet der irrt. Gut und ausgewogen muss es klingen, sodass man einem nicht zu stark, mit technischem Gedöns auf den Senkel geht. Das Münchner Death Kommando weiß wie es klingen muss und schüttelt einen dabei ordentlich durch. Sehr vielschichtig und facettenreich wurden dabei Passagen, wie auch die Tracklist zusammengestellt und gereiht. Somit gibt es auf dem kompletten Silberling interessanteste Aspekte, die man sich zu Eigengebrauch gemacht hat und somit wurde ein sehr einschneidendes Death Metal Meisterwerk geschaffen das einen Dauerhaft unterhalten wird.

Fazit: Bestens arrangierter und gut abgeschmeckter, abwechslungsreicher Death Metal der besonderen Art. Kaufen oder einfach nur elendiglich verrecken, denn wer hier hinwegsieht ist einfach ein Hohlkopf.

Tracklist:

01. Bloodthirst
02. Torn Apart
03. Evil Undead
04. Military Song
05. Rising
06. 3 Minutes
07. A Phonic Facial
08. Down through the Gullet
09. Zeroline

Besetzung:

Roland (voc)
Danny (guit)
Määx (guit)
Michl (bass)
Florian (drums)

Internet:

Festering Saliva Website

Festering Saliva @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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