Band: Fueled by Fear
Titel: Two by Eight
Label: Ashburn Productions
VÖ: 16.12.16
Genre: Metalcore/Melodic Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Fueled by Fear - Two by Eight album artwork, Fueled by Fear - Two by Eight cover artwork, Fueled by Fear - Two by Eight album cover, Fueled by Fear - Two by Eight cd cover2011 fiel der Startschuss für die Züricher Combo Fueled by Fear. Erfahrungen im schwermetallischen Bereich konnten die Mitglieder bereits vorab in anderen Formationen sammeln. Bis zum Release von „Two by Eight” hat man ordentlich gefeilt, weil seit dem Gründungsdatum bis zu diesem Album gab es im Handel kein Lebenszeichen der Schweizer. Die Wartezeit hat sich allerdings durchaus ausgezahlt, denn ihr Full Length Debüt ist ein Paukenschlag der Extraklasse. Im Netz liest man höchstens was von der Stilrichtung Metalcore. Ist gewiss ein Bruchteil dessen was man auf diesem Album zu hören bekommt. Melodischer Death Metal, Death/Thrash ‚n‘ Roll, sowie etlichen Groove Schaufelkellen wurden zu einem brennenden Gemisch vereint. Die Jungs sind eine tighte Formation und wissen vom Gebot, nicht zu anbiedernd zu klingen. Der dominante Zusatzteil des Götebörg Metal, mag eventuell davon Kundtun, dass die Jungs In Flames oder Konsorten nacheiern. Mitnichten, da Fueled by Fear sind eine Band, welche vor Innovation und buchstäblicher Groove Raffinesse nur so sprudelt.

Energetische Härtetracks donnern im mächtigen Soundkleid aus den Boxen und anliegend hat man ein gutes Ausmaß an prügelnden, wie auch melodischen Argumenten gefunden. Da weiß der werte Rezensent sich nicht anders zu verhalten, als dass er fortan durch sein Eigenheim fegt, erfahrungsgemäß haben die Songs einfach einen viralen Ansteckfaktor. Genres und Sub-Genres die hier als Vorlage der Techniken dienen wurden zu einem mächtigen Konglomerat vereint. Saubere Produktion und etliche, abwechselnde Hintergrundarrangements. Das geht gut ins Gehör und bestätigt ansprechend den ansteckenden Faktor innerhalb der Songs.

Die Formation schürt ein Kraftpacket nach dem anderen, an Abwechslung mangelt es ihnen niemals. Gute Wechselspiele zwischen verspielt-melodischen Parts, sowie harten Gangarten sind ihnen eine leichtes und dabei wird der Hörer generell entzückt sein, bekanntlich wird nach einem guten Mischverhältnis eine administrative Sprengladung nach der anderen gezündet.

Gutes Machwerk eben, um die Temperaturen im Eigenheim merklich zu steigern, doch ebenfalls auf der Bühne und im Pit wird es wohl mit dieser Schweizer Band zu einem schweißtreibenden Tanz kommen, soviel ist gewiss.

Die kurzen Ausflüge in den verschiedensten Genrebereichen der härteren Art haben ausnehmend ihren Reiz und sind das gewisse Ausmaß an durchdachten Wechseln. Selten erlebt man solch eine erfrischende Reichhaltigkeit von neuen Bands. Gut Frische eventuell schon, im Kontrast dazu servieren die Schweizer ein ausgezeichnetes Gemisch bzw. Album, welches es sogar vermag mit großen Bands (Göteborgbereich) aufzunehmen.

Füllige Brüllvocals verstärken auf gute Weise das Gesamtkonzept und der Fronter zeigt in seinem Bereich total eine vielschichtige Technik im Vocalbereich. Tolle Erscheinung und in Kombination mit der Rhythmusfraktion reißt man eine Wand nach der anderen nieder. Auch im Gesang wird eine superbe Grenze zwischen Härte und Melodik abgehalten. Die eigens gestrickten Ideen sind ihnen meiner Meinung nach vollends geglückt und man darf sich festschnallen, bekanntermaßen sind Fueled by Fear auf dem Vormarsch.

Fazit: Das nenne ich echt mal einen Debütpaukenschlag. Gut abgestimmte Variationen im Härtebereich, gut und sinnvolle verschönerte Parts. Ausnahmslos hohe Qualität die seinesgleichen sucht.

Tracklist:

01. Overdose 00:21
02. In Pain 04:08
03. Resistance 04:15
04. Generation X 03:45
05. Catch Fire 03:38
06. Poison on My Skin 04:05
07. 1964 02:29
08. My Deception 03:20
09. Bloodline 04:06
10. We Persist 02:58
11. The Unborn 04:01
12. In Waves 04:37

Besetzung:

Voicedoctor (voc)
James Mean (guit)
Wilhelm Hell (guit)
Pat Aya (bass)
Harry P. (drums)

Internet:

Fueled by Fear @ Facebook

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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