Gypsy Chief Goliath – New Machines Of The Night

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Published on Dezember 07, 2013 with No Comments

Gypsy Chief Goliath – New Machines Of The Night (CD Review)

Band: Gypsy Chief Goliath 
Titel: New Machines Of The Night
Label: Pitch Black Records
VÖ: 2013
Genre: Sludge/Stoner Rock/Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Via PITCH BLACK RECORS erreichte uns der Streich „New Machines Of The Night“ der Kanadier Gypsy Chief Goliath. Bis dato noch nie was von den Jungs gehört prescht das Werk unmissverständlich in das Gehör. Solche Bands sind einfach unglaublich. Sludge/Stoner Rock/Metal wird von der Formation aus Ontario geboten. Natürlich fragt man sich ob die Truppe auf den typischen 70er Sound vieler ähnlich fungierenden Kapellen aufspringt. Gott sei Dank nicht, denn davon gibt es wirklich schon eine Flut an Formationen. Vielmehr bieten die Jungs eine sehr ausgewogene Mischung und diese brennt deutlich moderner. Die kauzige Stimme des Fronters passt amtlich zum restlich einverleibten Soundgemisch und somit greift jedes Rädchen ins andere. Dies heißt nun nicht dass der Rundling zu vorhersehbar ist, nein vielmehr sitzt eben jeder Stein pressgenau auf dem anderen. Alle Trademarks des Genres wurden eingehalten und die kunterbunte Mischung geht einfach höllisch gut in den Gehörgang rein. Freilich braucht man einen Faibel für diese Art von Musik, wer diesen hat wird auch mal sagen, es muss nicht immer alles nach 70er oder Black Sabbath klingen. Vielmehr wird hier eine sehr kauzige Abform geboten und auch einige Southern Einflüsse haben Platz gefunden. Eine kanadische Band die so etwas macht, geht das? Ja es geht und die Zigeuner beweisen einfach wie gut sie dies in ihr Material einpacken können. Die Songs donnern amtlich dahin und hier wird eine ordentlich Dampfwalze auf volle Fahrt gebracht. Selbstredend kommen viele, vergleichbare Kollegen mit dem Manko der zu zähen Attitüde nicht daher, auch hier sind einige Eckpfeiler der gewollten druckvollen, runter ziehenden Rhythmik dabei, werden aber nicht zu steif eingesetzt, sodass auch Nichtfans der Richtung durchaus was mit dem Material was anfangen können. Die Verschmelzung der Gitarren in allen technischen Gestaden wurde gut umgesetzt und somit fragt man sich, ob bei einigen Parts dies die Gitarren oder eine Mundharmonika ist. Wirklich lobenswerte Einfädelung, die das Material umso interessanter gestaltet, denn das doch eher untypische Musikinstrument so einzufädeln verlangt viel Können. Dadurch wird auch der Southern Faktor deutlich gesteigert und man kann das Machwerk gemütlich, bei den kalten Temperaturen draußen, mit einem guten Glas Single Malt gut genießen.

Fazit: Ein superbes umsetzen der Elemente des Sludge, Stoner und Rock ‚n’n Roll, welches sich treffend im Gehörgang festharkt.

Tracklist:

01. Uneasy king
02. Are You Pulling Through
03. Dirt Meets Rust
04. Busting The Avenue
05. St Covens Tavern
06. Got No Soul
07. Secret Liaison
08. This White Owl
09. Slow Leak
10 Fought For Death

Besetzung:

Al “The Yeti” Bones (voc & guit)
Sean Hamilton (guit)
Dave Ljubanovich (guit)
Adam Saitti (drums)
Sean De Faria (bass)
Brodie Stevenson (harmonica)

Internet:

Gypsy Chief Goliath @ Facebook

Gypsy Chief Goliath @ MySpace

Gypsy Chief Goliath @ Reverbnation

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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