Band: HEIMDALLS WACHT
Titel:  Ut de graute olle Tied – Deel Twee (Land der Nebel)
Label: Black Skull Records
VÖ: 09.10.2015
Genre: Black Metal / Pagan Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Mayhemer

Heimdalls Wacht wurden im Jahre 2004 gegründet. 2005 wurde mit „Westfälischer Schlachtenlärm“ das erste Demo/Album auf den Markt geschmissen. Also nimmt die Band den ersten Release als „Gründung“ her und wir befinden uns somit im 10. Jahr deren Bestehens. Anfang Oktober wurde dies auch in Form einer Special – Show gebührend gefeiert! Jetzt, 10 Jahre danach, halte ich das neue Werk „Ut de graute olle Tied – Deel Twee (Land der Nebel)“  in Händen. Ergänzend noch zu erwähnen, dass es sich um den 6. Full – Length Output sowie, wenn wir Demos und Compilations mitzählen, um die insgesamt 10. Veröffentlichung und die Fortsetzung? des ersten Teils (Ut de graute olle Tied – Deel I, 2008) einer umtriebigen Band aus Ahlen, Deutschland handelt.

Gut, Hintergrundwissen somit vorhanden. Der geneigte Hörer, der die Band nicht kennt, weiß nun immer noch nicht, wie HEIMDALLS WACHT nun klingen. Naja, mit 3 Worten bzw. einer Phrase umschrieben: „Underground – Pagan Metal“. Die Band hat sich zum Ziel gesetzt mit einer schlechten Produktion das Beste aus ihren Stücken herauszuholen. Aufgrund dieser Produktion ist es nur sehr selten zu erkennen, ob die Jungs auch wirklich ihre Instrumente beherrschen. Hier hätte man klarere Soundstrukturen einsetzen müssen, denn die Scheibe klingt leider viel zu oft nach Lärm. Eine typische Underground Produktion eben. Das finde ich schon mal schade.

Konzentriere ich mich hingegen auf die Musik und strenge meine Ohren an, ist auf dem 8-Tracker vieles zu entdecken, dass entdeckt gehört. Die Melancholie wird getragen durch die Abwechslung der verzerrten Gitarre mit den akkustischen Riffs. Der Gesang entpuppt sich als vielfältig und abwechslungsreich mit hohem Wiedererkennungswert. Eine klare Songstruktur kann erkannt werden. Wenn sich der Hörer in die Musik fallen lässt, wird er hinabgezogen in die Tragik, die Trauer und die Verstörtheit, geschaffen mit den Feuern tiefster Inbrunst. Nur…

Ja nur hat sich eben in all den Jahren von HEIMDALLS WACHTs Existenz musikalisch kaum etwas verändert. Hier wird kein Schritt nach Links oder Rechts unternommen. Hier heißt es mit Scheuklappen stupide geradeaus… . Ich finde, dass sich die Band selbst Grenzen setzt. Hat irgendwie einen faden Beigeschmack. Natürlich weiß ich, dass im Underground kaum was verändert wird oder gar eine hervorragende Produktion (abgesehen von der Leistbarkeit) angestrebt wird. Da kann man schon riskieren, Fans zu verlieren. Also gehen die 2,5 Punkte völlig in Ordnung. Den Fans wird es wie immer zusagen. Und Punkt. Rock on

Tracklist:

01. Indiculus paganiarum
02. Die fallenden Blätter der Irminsul
03. Conspiratio Barbarica
04. Auf roter Erde erblüht … (Ursprung Teil I)
05. Schwarzmondritual
06. (Leben) Im Zeichen der Todesrune
07. Seelenstaub
08. Des Wolfes zottiges Fell

Besetzung:

Saruman: vocals
Narhemoth: vocals
Herjann: guitar
Teja: guitar
Winterheart: drums

Internet:

HEIMDALLS WACHT WEBSITE

HEIMDALLS WACHT  @ Facebook

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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