Band: Holy Moses
Titel: Redefined Mayhem
Label: SPV/Steamhammer
VÖ: 2014
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Thorsten

HOLY MOSES kann man problemlos auch ein deutsches Thrash-Urgestein nennen, gündeten sie sich doch bereits 1980, machten mit einem Haufen Demos auf sich 6 Jahre lang aufmerksam bis 1986 das Album „Queen Of Siam“ erschien, welches unglaublich roh und entfesselt-aber technisch versiert die Aufmerksamkeit der Thrashfans auf sich zog.

1989 hatte die Band ihre so ziemlich eigene Art des Thrash Metal mit dem 3.Album „The New Machine Of Liechtenstein“ perfektioniert, Presse und Fans messen die Band gern an den ersten 3 Alben und nun, 2014-erscheint „Redefined Mayhem“, und in der Info ist zu lesen, dass sich die Band das 89er Album als Ausgangspunkt gesetzt und dessen Kernaussage weiterentwickelt hat.

Und es gibt keine Zweifel, HOLY MOSES lassen die vergangenen Alben (welche ALLE ihre Klasse besitzen!) beinahe vergessen und blasen eindrucksvoll mit Volldampf und der Hilfe von Tue Madsen (Mix & Mastering) extrem druckvoll Attacke auf die Gehörgebälke der Thrashfans, welche den unkonventionellen und trendfreien Thrash Metal mit leicht proggigen Einschlägen genauso abfeiern, wie ich.

Während die Musiker technisch noch hochversierter auch mal einen kurzen Ausritt in jazzige Gefilde wagen (weil sie es können und dem Song mehr Bandbreite verleiht!), keift und schreit sich Sabina Classen die Seele aus dem Leib, wie man es von Ihr kennt und auch genau so hören will!

Ein Bekannter nannte sie mal Anfang der 90er „deutsche Antwort auf Voivod für arme“!

Ich weiß was er damit meint, weiß aber immer noch nicht, ob es nun ein Kompliment oder eine Schmähung ist…

Fakt ist: HOLY MOSES legen mit „Redefined Mayhem“ einen Longplayer vor, der die letzten Alben der Band deutlich in den Schatten stellt, obwohl er sperriger ausgefallen ist, als es die letzten waren!

Zeit und mehrere Durchläufe sind unbedingt nötig, um das gesamte Werk schlucken und verdauen zu können! Aber jeder Durchlauf bringt wieder etwas mehr und neu entdeckten Spaß mit sich, ohne in irgendeinem Moment zu langweilen.

Tracklist:

01. Hellhound
02. Triggered
03. Undead Dogs
04. Into The Dark
05. Sacred Sorrows
06. Process Of Projection
07. Fading Realities
08. Liars
09. Redemption Of The Shattered
10. Whet The Knife
11. DELusion
12. One Step Ahead Of Death
13. This Dirt

Besetzung:

Sabina Classen (voc)
Peter Geltat (guit)
Thomas Neitsch (bass)
Gerd Lücking (drums)

Internet:

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